Der Landesbetrieb IT.NRW setzt digitales Personalwirtschaftssystem "my.NRW" für die Staatskanzlei um

Donnerstag, 4. März 2021

Der Landesbetrieb IT.NRW setzt digitales Personalwirtschaftssystem "my.NRW" für die Staatskanzlei um

IT.NRW setzt mit dem digitalen Personalwirtschaftssystem „my.NRW” (E-Personalverwaltungsvorhaben) einen wichtigen Schritt bei der Optimierung und Digitalisierung der Personalbewirtschaftung für die NRW-Landesverwaltung um.

Düsseldorf (IT.NRW). Der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) setzt mit dem digitalen Personalwirtschaftssystem „my.NRW” (E-Personalverwaltungsvorhaben) einen wichtigen Schritt bei der Optimierung und Digitalisierung der Personalbewirtschaftung für die NRW-Landesverwaltung um. Nun wurde das System erfolgreich in der Staatskanzlei implementiert.

„my.NRW” standardisiert und digitalisiert alle Personalprozesse in der Landesverwaltung: Bewerbungs- und Einstellungsverfahren, Personalmaßnahmen, Beurteilungen, Fortbildungen, Versetzungen und Beförderungen/Höhergruppierungen. Aber auch persönliche Prozesse wie die Zeiterfassung, Urlaubsbeantragung, Dienstreisen bis hin zur Vorbereitung des Eintritts in den Ruhestand sollen in einem Portal bearbeitet werden können. Der Name „my.NRW” macht dabei deutlich, um welches Ziel es im Kern geht: Alle Landesbeschäftigten sollen auf die sie im Arbeitsverhältnis unmittelbar betreffenden Prozesse in einem übersichtlichen und intuitiv zu bedienenden Portal mit wenigen Klicks zugreifen und diese bearbeiten können – landeseinheitlich, digital sowie vor allem überall und von jedem Endgerät aus.

IT.NRW setzt my.NRW als zentraler IT-Dienstleister in Abstimmung mit dem CIO des Landes beim Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) in Zusammenarbeit mit dem Ministerium der Finanzen (FM) zukünftig auch für weitere Landesbehörden in NRW um. Dabei kommt erstmalig für ein Projekt in dieser Größenordnung ein agiler Entwicklungsansatz zum Einsatz.

Im Dezember 2020 wurde damit – nach nur 18 Monaten Projektlaufzeit – ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Schließung einer der größten Digitalisierungslücken des Landes erreicht: In der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, der Behörde des Ministerpräsidenten, wurden die ersten Module des neuen my.NRW-Systems für erste Erfahrungen in der Praxis in den Echtzeitbetrieb genommen. Weitere Module und Behörden werden Schritt für Schritt folgen. Im Jahr 2025 soll dann die vollständige Standardisierung und Digitalisierung der Personalprozesse in allen rund 550 Landesbehörden vollzogen sein.

Ein positiver Nebeneffekt von my.NRW ist die erstmalig möglich werdende Vernetzung der im Land vorhandenen Lösungen für das Bezüge- und Haushaltsverfahren bei den Landesämtern für Besoldung und Versorgung (LBV) bzw. Finanzen (LaFin). Dazu wurden alle mit der Entwicklung, dem Betrieb und der Wartung dieser Anwendungen vertrauten Fachleute aus den genannten Häusern unter dem Dach von IT.NRW zu einem SAP-Competence-Center vereint. „Ich freue mich, dass die Staatskanzlei als Pilotbehörde auf der Nutzerseite vorangeht. Die Umsetzung von my.NRW durch IT.NRW ist ein weiterer Schritt hin zum Landesstandard der Personalverwaltung und macht Digitalisierung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erlebbar”, so der CIO-NRW, Professor Dr. Andreas Meyer-Falcke.

Der Landesbetrieb IT.NRW ist nicht nur das Statistische Landesamt, sondern auch der zentrale IT-Dienstleister für das Land Nordrhein-Westfalen. Ausgeprägtes Fachwissen, langjährige Erfahrung und die systematische Qualifizierung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichern seine Kompetenz und die Qualität seiner Dienstleistungen. Zur Optimierung seines Produkt- und Dienstleistungsangebotes kooperiert IT.NRW mit wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Institutionen sowie den statistischen Ämtern der Kommunen, der Länder, des Bundes und Europas. (IT.NRW)

(74 / 21) Düsseldorf, den 4. März 2021

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