Der Produktionswert von Kraftwagen und Zubehör in der NRW Industrie war 2021 fast 20 Prozent niedriger als 2019

Montag, 25. Juli 2022

Der Produktionswert von Kraftwagen und Zubehör in der NRW Industrie war 2021 fast 20 Prozent niedriger als 2019

Der Absatzwert war um 222 Mio. Euro höher als 2020. Bundesweit wurden Kraftwagen und Zubehör im Wert von 237 Mrd. Euro hergestellt. Der NRW-Anteil lag bei 6,3 Prozent.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2021 wurden in 255 nordrhein-westfälischen Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes Kraftwagen und Zubehör im Wert von 14,9 Milliarden Euro hergestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war der Absatzwert damit um 222 Millionen Euro (+1,5 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Im Vergleich zum Jahr 2019 verringerte sich der Absatzwert nominal um 3,7 Milliarden Euro (−19,8 Prozent). Ein Drittel (33,4 Prozent) des Produktionswertes der in 2021 produzierten Kraftwagen und Kraftwagenteile wurde in Betrieben des Regierungsbezirks Düsseldorf hergestellt.

Im Jahr 2021 wurden u. a. in zwölf Betrieben Kraftwagen und Kraftwagenmotoren im Wert von 4,6 Milliarden Euro (−14,5 Prozent gegenüber 2020) hergestellt. 77 Betriebe produzierten Karosserien, Aufbauten und Anhänger im Wert von 3,3 Milliarden Euro (+25,9 Prozent). Teile und Zubehör für Kraftwagen (z. B. Kabelsätze und elektrische Ausrüstungen, Bremsbeläge, Sicherheitsgurte, Kupplungen und Schaltgetriebe sowie Sitze für Kraftfahrzeuge) stellten 173 Betriebe mit einem Absatzwert von 7,0 Milliarden Euro (+4,8 Prozent) her.

Wie die Statistiker weiter mitteilen, wurden bundesweit im Jahr 2021 Kraftwagen und Zubehör im Wert von 237 Milliarden Euro (+2,4 Prozent) hergestellt; der NRW-Anteil am bundesweiten Produktionswert lag – wie im Vorjahr – bei 6,3 Prozent.

Nach vorläufigen Ergebnissen wurden in Nordrhein-Westfalen im ersten Quartal 2022 in 251 Betrieben Kraftwagen und Zubehör im Wert von 3,9 Milliarden Euro (−4,7 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum) hergestellt.

Die Angaben beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten. Weitere Ergebnisse zum Thema finden Sie in der Landesdatenbank. (IT.NRW)

(316 / 22) Düsseldorf, den 25. Juli 2022

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