Durchschnittseinkommen war 2014 in Meerbusch am höchsten

Mittwoch, 4. Juli 2018

Durchschnittseinkommen war 2014 in Meerbusch am höchsten

In Nordrhein-Westfalen erzielten im Jahr 2014 etwa 8,5 Millionen Einkommensteuerpflichtige Gesamteinkünfte in Höhe von 316,8 Milliarden Euro (2013: 8,4 Millionen; 305,0 Milliarden Euro).

Düsseldorf (IT.NRW). In Nordrhein-Westfalen erzielten im Jahr 2014 etwa 8,5 Millionen Einkommensteuerpflichtige Gesamteinkünfte in Höhe von 316,8 Milliarden Euro (2013: 8,4 Millionen; 305,0 Milliarden Euro). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand jetzt vorliegender Ergebnisse der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2014 mitteilt, ergibt sich daraus rein rechnerisch ein durchschnittliches Jahreseinkommen (vor Steuern) von 37 377 Euro je Steuerpflichtigen. Das waren 3,1 Prozent mehr als 2013 (damals: 36 244 Euro).

Von allen 396 nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden verzeichneten Meerbusch (Rhein-Kreis Neuss) mit durchschnittlich 63 024 Euro je Steuerpflichtigen, Schalksmühle (Märkischer Kreis) mit 54 343 Euro und Odenthal (Rheinisch-Bergischer Kreis) mit 54 113 Euro die höchsten Durchschnittseinkommen. Die Großstadt mit den höchsten Durchschnittswerten zwischen Rhein und Weser war Bergisch Gladbach (Rheinisch-Bergischer Kreis) mit 45 830 Euro je Steuerpflichtigen auf Platz 18 gefolgt von Düsseldorf (45 434 Euro). Am unteren Ende der Einkommensskala rangierten Gelsenkirchen (29 544 Euro), Duisburg (28 932 Euro) und Weeze (Kreis Kleve) mit 27 171 Euro je Steuerpflichtigen.

Im rheinischen Landesteil war das Durchschnittseinkommen mit 38 295 Euro (2013: 37 240 Euro) um 2 022 Euro höher als in Westfalen mit 36 273 Euro (2013: 35 048 Euro). Von den 165 rheinischen Städten und Gemeinden wiesen 44 Gesamteinkünfte von über 40 000 Euro je Steuerpflichtigen auf, während von den 231 westfälischen Kommunen 45 diesen Wert übertrafen.

Bei der Interpretation der Ergebnisse ist zu berücksichtigen, dass zusammen veranlagte Ehegatten bei dieser Erhebung als ein Steuerpflichtiger gezählt werden. Die Zahlen beruhen auf den Ergebnissen der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2014. Sie können erst jetzt veröffentlicht werden, weil die anonymisierten Steuerdaten von den Finanzbehörden frühestens nach Abschluss aller Veranlagungsarbeiten für statistische Auswertungen zur Verfügung gestellt werden. Die hier veröffentlichten Informationen sind damit die aktuellsten, die derzeit verfügbar sind. (IT.NRW)

(191 / 18) Düsseldorf, den 4. Juli 2018

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