Ende 2017 lebten in NRW 1,82 Millionen schwerbehinderte Menschen

Freitag, 4. Mai 2018

Ende 2017 lebten in NRW 1,82 Millionen schwerbehinderte Menschen

Ende 2017 lebten in Nordrhein-Westfalen nahezu 1,82 Millionen schwerbehinderte Menschen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50.

Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2017 lebten in Nordrhein-Westfalen nahezu 1,82 Millionen schwerbehinderte Menschen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren das 2,8 Prozent mehr als bei der letzten Erhebung Ende 2015 und 10,8 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor (2007: 1,64 Millionen). Mehr als die Hälfte (56,2 Prozent) aller Betroffenen war Ende 2017 mindestens 65 Jahre alt. 10,0 Prozent der weiblichen und 10,4 Prozent der männlichen Bevölkerung Nordrhein-Westfalens galten Ende 2017 im Sinne dieser Statistik als schwerbehindert. Knapp ein Viertel (23,4 Prozent) der schwerbehinderten Menschen wies den maximalen Grad der Behinderung von 100 auf. 41,0 Prozent der Betroffenen hatten mindestens zwei Behinderungen.

Jahr
(jew. 31.12.)
Schwerbehinderte Menschen in Nordrhein-Westfalen
männlich weiblich insgesamt
Anzahl in Prozent1) Anzahl in Prozent1) Anzahl in Prozent1)
1) an der entsprechenden Bevölkerungsgruppe (ab 2011: Bevölkerungsfortschreibung auf Basis des Zensus 2011; 2017: Bevölkerung am 30.06.)
2007 846 000 9,7 794 200 8,6 1 640 200 9,1
2009 849 000 9,7 807 500 8,8 1 656 500 9,3
2011 860 900 9,9 828 400 9,1 1 689 300 9,5
2013 897 600 10,5 874 300 9,7 1 772 000 10,1
2015 889 700 10,3 879 200 9,7 1 768 900 9,9
2017 909 900 10,4 908 000 10,0 1 817 900 10,2

Bei 21,0 Prozent aller schwerbehinderten Menschen in Nordrhein-Westfalen war eine „Beeinträchtigung der Funktion innerer Organe” die Hauptbehinderungsart. Am zweithäufigsten wurde mit 18,1 Prozent die Kategorie „Querschnittslähmung, zerebrale Störungen, geistig-seelische Behinderung sowie Suchtkrankheiten” verzeichnet, gefolgt von „Funktionseinschränkungen von Gliedmaßen” (10,6 Prozent). Von „Funktionseinschränkungen der Wirbelsäule” waren 9,0 Prozent, von „Blindheit bzw. Sehbehinderung” waren 3,9 Prozent betroffen. Bei 3,5 Prozent der schwerbehinderten Menschen waren „Sprach- oder Sprechstörungen, Taubheit, Schwerhörigkeit oder Gleichgewichtsstörungen” Gründe für die Behinderung. (IT.NRW)

(123 / 18) Düsseldorf, den 04. Mai 2018

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