Erstmals mehr als neun Millionen Wohnungen in NRW

Freitag, 5. Juli 2019

Erstmals mehr als neun Millionen Wohnungen in NRW

Ende 2018 gab es in Nordrhein-Westfalen 9,01 Millionen Wohnungen (einschließlich Wohnungen in Wohnheimen); damit gab es erstmals mehr als neun Millionen Wohnungen an Rhein und Ruhr.

Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2018 gab es in Nordrhein-Westfalen 9,01 Millionen Wohnungen (einschließlich Wohnungen in Wohnheimen); damit gab es erstmals mehr als neun Millionen Wohnungen an Rhein und Ruhr. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand von Ergebnissen der Fortschreibung des Gebäude- und Wohnungsbestandes mitteilt, war die Zahl der Wohnungen um 0,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor und um 3,4 Prozent höher als Ende 2010.

Den stärksten Anstieg der Wohnungszahlen aller 396 Städte und Gemeinden des Landes gegenüber 2010 ermittelten die Statistiker für die Stadt Wassenberg (+13,9 Prozent) sowie für die Gemeinden Gangelt (+12,9 Prozent) und Wettringen (+12,7 Prozent). Niedrigere Wohnungszahlen als 2010 gab es nur in den Städten Altena (−2,1 Prozent) und Bergneustadt (−1,0 Prozent).

Im Durchschnitt war jede Wohnung 90,5 Quadratmeter groß. Jedem Einwohner NRWs standen durchschnittlich 45,5 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung; 0,2 Quadratmeter mehr als vor einem Jahr. Rein rechnerisch hatte jede Wohnung 4,3 Zimmer (einschließlich Küchen). Knapp die Hälfte der Wohnungen hatte drei (23,4 Prozent) oder vier (26,0 Prozent) Räume. 37,3 Prozent aller Wohnungen verfügten über fünf oder mehr Räume. 10,1 Prozent waren Zwei- und 3,1 Prozent Einraumwohnungen.

Die rein rechnerisch größten Wohnungen des Landes gab es Ende 2018 in den Gemeinden Stemwede (130,1 Quadratmeter), Selfkant (126,9 Quadratmeter) und Heek (126,7 Quadratmeter). In Gelsenkirchen (74,9 Quadratmeter), Duisburg (75,8 Quadratmeter) und Düsseldorf (76,2 Quadratmeter) waren die Wohnungen im Schnitt am kleinsten.

Wie die Statistiker mitteilen, handelt es sich bei den vorgelegten Daten um Fortschreibungsergebnisse auf Basis der im Rahmen des Zensus 2011 durchgeführten Gebäude- und Wohnungszählung. (IT.NRW)

(176 / 19) Düsseldorf, den 5. Juli 2019

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