Freilandgemüse in NRW: 2015 wurden mehr Hülsenfrüchte, aber weniger Kohlgemüse angebaut

Mittwoch, 2. März 2016

Freilandgemüse in NRW: 2015 wurden mehr Hülsenfrüchte, aber weniger Kohlgemüse angebaut

Im Jahr 2015 wurde in Nordrhein-Westfalen auf 21 723 Hektar Freilandgemüse angebaut; damit war die Anbaufläche für Freilandgemüse um 1,9 Prozent kleiner als 2014.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2015 wurde in Nordrhein-Westfalen auf 21 723 Hektar Freilandgemüse angebaut. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand jetzt vorliegender Ergebnisse der repräsentativen Gemüseerhebung mitteilt, war die Anbaufläche für Freilandgemüse damit um 1,9 Prozent kleiner als 2014. Insgesamt wurden in Nordrhein-Westfalen 602 621 Tonnen Freilandgemüse geerntet; das waren 8,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Über ein Fünftel (21,5 Prozent) der Gesamternte entfiel dabei auf Möhren und Karotten.

Die Anbaufläche von Kohlgemüse wurde 2015 gegenüber dem Vorjahr um 11,0 Prozent auf 3 916 Hektar reduziert. Dagegen konnte die Anbaufläche von Hülsenfrüchten um 8,9 Prozent auf 4 144 Hektar ausgedehnt werden.

Die nach wie vor dominierende Gemüseart in Nordrhein-Westfalen war 2015 mit 3 453 Hektar Anbaufläche der Spargel, dessen Anbaufläche gegenüber dem Jahr 2014 um 0,6 Prozent ausgedehnt wurde. Der Anteil dieses Edelgemüses an der Gesamtanbaufläche für Freilandgemüse lag im vergangenen Jahr bei 15,9 Prozent. Die am zweithäufigsten kultivierte Gemüseart waren Möhren und Karotten, die auf einer Fläche von 2 238 Hektar (−14,2 Prozent) ausgesät wurden, gefolgt von Buschbohnen, deren Anbaufläche um 11,1 Prozent auf 1 820 Hektar ausgedehnt wurde.

Regional betrachtet konzentrierte sich der Anbau von Freilandgemüse in Nordrhein-Westfalen überwiegend auf die Regierungsbezirke Düsseldorf (8 991 Hektar; 41,4 Prozent der Gesamtanbaufläche) und Köln (6 175 Hektar; 28,4 Prozent).

Die größten Anbauflächen für Spargel gab es im vergangenen Jahr in den Regierungsbezirken Münster (1 274 Hektar; +11,8 Prozent), Düsseldorf (911 Hektar; +4,1 Prozent) und Detmold (875 Hektar; −4,0 Prozent). (IT.NRW)

(049 / 16) Düsseldorf, den 02. März 2016

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