Gesundheitsausgaben in NRW im Jahr 2018 um 4,1 Prozent gestiegen

Mittwoch, 5. August 2020

Gesundheitsausgaben in NRW im Jahr 2018 um 4,1 Prozent gestiegen

Im Jahr 2018 beliefen sich die Gesundheitsausgaben in Nordrhein-Westfalen auf 85,5 Milliarden Euro; das waren 4,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2018 beliefen sich die Gesundheitsausgaben in Nordrhein-Westfalen auf 85,5 Milliarden Euro; das waren 4,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das nicht nur 21,9 Prozent der für diesen Bereich angefallenen Gesamtausgaben in Deutschland, sondern das war auch die höchste Ausgabensumme aller Bundesländer. Bei den Pro-Kopf-Gesundheitsausgaben lag Nordrhein-Westfalen im Jahr 2018 mit 4 770 Euro je Einwohner in etwa im Bundesdurchschnitt (4 712 Euro je Einwohner). Die höchsten Ausgaben pro Kopf wurden für Brandenburg (5 069 Euro) und das Saarland (4 900 Euro), die niedrigsten für Bremen (4 282 Euro) und Baden-Württemberg (4 503 Euro) ermittelt.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Gesundheitausgaben
Bundesland in Euro je Einwohner
Brandenburg  5 059
Saarland  4 900
Sachsen-Anhalt  4 881
Mecklenburg-Vorpommern  4 848
Berlin  4 783
Hessen  4 773
Nordrhein-Westfalen  4 770
Rheinland-Pfalz  4 748
Thüringen  4 745
Schleswig-Holstein  4 726
Deutschland  4 712
Bayern  4 698
Niedersachsen  4 669
Hamburg  4 655
Sachsen  4 618
Baden-Württemberg  4 503
Bremen  4 282

Den höchsten Anteil an den nordrhein-westfälischen Gesundheitsausgaben hatte mit 57,0 Prozent die gesetzliche Krankenversicherung. Auf den Bereich „private Haushalte und private Organisationen ohne Erwerbszweck” entfielen 13,0 Prozent der Ausgaben, gefolgt von den sozialen Pflegeversicherungen (10,1 Prozent) und den privaten Krankenversicherungen (8,4 Prozent). Die restlichen Ausgaben verteilten sich auf die öffentlichen Haushalte (4,5 Prozent), die Arbeitgeber (4,2 Prozent), die gesetzliche Unfallversicherung (1,5 Prozent) und die gesetzliche Rentenversicherung (1,2 Prozent).

Die vorliegenden Ergebnisse beruhen auf Berechnungen der Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder” (GGRdL). Weitere Daten sowie methodische Hinweise finden Sie im Statistikportal (IT.NRW).

(236 / 20) Düsseldorf, den 5. August 2020

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