Gesundheitsausgaben in NRW im Jahr 2019 um 4,9 Prozent gestiegen

Donnerstag, 5. August 2021

Gesundheitsausgaben in NRW im Jahr 2019 um 4,9 Prozent gestiegen

Im Jahr 2019 beliefen sich die Gesundheitsausgaben in Nordrhein-Westfalen auf fast 90 Milliarden Euro; das waren 4,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2019 beliefen sich die Gesundheitsausgaben in Nordrhein-Westfalen auf fast 90 Milliarden Euro; das waren 4,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das nicht nur 21,9 Prozent der für diesen Bereich angefallenen Gesamtausgaben in Deutschland, sondern das war auch die höchste Ausgabensumme aller Bundesländer. Bei den Pro-Kopf-Ausgaben für Gesundheit lag Nordrhein-Westfalen im Jahr 2019 mit 5 016 Euro je Einwohner über dem Bundesdurchschnitt (4 944 Euro je Einwohner). Die höchsten Ausgaben pro Kopf wurden für Brandenburg (5 298 Euro) und das Saarland (5 146 Euro), die niedrigsten für Bremen (4 441Euro) und Baden-Württemberg (4 705 Euro) ermittelt.

 

  • Tabellarische Daten der Grafik
Gesundheitausgaben
Bundesland in Euro je Einwohner
Bremen  4 441
Baden-Württemberg  4 705
Sachsen  4 816
Hamburg  4 900
Bayern  4 912
Niedersachsen  4 914
Deutschland  4 944
Rheinland-Pfalz  4 977
Thüringen  4 980
Schleswig-Holstein  5 004
Hessen  5 010
Nordrhein-Westfalen  5 016
Berlin  5 050
Mecklenburg-Vorpommern  5 125
Sachsen-Anhalt  5 138
Saarland  5 146
Brandenburg  5 298

Den höchsten Anteil an den nordrhein-westfälischen Gesundheitsausgaben hatte mit 56,7 Prozent die gesetzliche Krankenversicherung. Auf den Bereich „private Haushalte und private Organisationen ohne Erwerbszweck” entfielen 12,9 Prozent der Ausgaben, gefolgt von den sozialen Pflegeversicherungen (10,4 Prozent) und den privaten Krankenversicherungen (8,4 Prozent). Die restlichen Ausgaben verteilten sich auf die öffentlichen Haushalte (4,7 Prozent), die Arbeitgeber (4,2 Prozent), die gesetzliche Unfallversicherung (1,5 Prozent) und die gesetzliche Rentenversicherung (1,2 Prozent).

Die vorliegenden Ergebnisse beruhen auf Berechnungen der Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder” (GGRdL). Weitere Daten sowie methodische Hinweise finden Sie unter www.statistikportal.de/ggrdl (IT.NRW).

(305 / 21) Düsseldorf, den 5. August 2021

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