Landesbetrieb IT.NRW
IT-Dienstleister und Statistik
Dienstag, 31. März 2026

Gesundheitspersonal in NRW: Beschäftigtenzahl 2024 um rund 2 % gestiegen

  • Insgesamt arbeiteten 1,31 Millionen Menschen im Gesundheitswesen.
  • Krankenhäuser verzeichneten mit +3,2 % den größten Personalzuwachs.
  • Dreiviertel der Beschäftigten im nordrhein-westfälischen Gesundheitswesen waren Frauen; 84,0 % Frauenanteil in der ambulanten Pflege.
Gesundheitswesen
Gesundheitspersonal
Beschäftigte

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2024 sind in Nordrhein-Westfalen mit 1,31 Millionen Beschäftigten 1,7 % mehr Menschen im Gesundheitswesen tätig gewesen als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg die Zahl der Beschäftigten um rund 22.000. Deutschlandweit verstärkte sich das Gesundheitspersonal um 1,7 % auf rund 6,2 Millionen Personen.

Rein rechnerisch kommen in NRW auf 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner knapp 73 Beschäftigte im Gesundheitswesen. Damit verzeichnet NRW eine ähnliche Relation wie der Bundesdurchschnitt (73,8).

Krankenhäuser verzeichneten den größten Personalzuwachs

In den verschiedenen Einrichtungsarten fiel die Entwicklung des nordrhein-westfälischen Gesundheitspersonals unterschiedlich aus: Die größten absoluten Beschäftigungszuwächse wiesen Krankenhäuser (+9.600 bzw. +3,2 %) und Praxen sonstiger medizinischer Berufe (+3.500, bzw. 2,9 %) auf. Weniger Beschäftigte gab es hingegen in den sonstigen Einrichtungen des Gesundheitswesens (−1.500 bzw. −1,6 %) und in Apotheken (−1.200 bzw. −2,2 %).

Fast ein Viertel des Gesundheitspersonals in NRW war in Krankenhäusern tätig

Mit einem Anteil von 23,5 % waren die meisten Beschäftigten im Gesundheitswesen in Krankenhäusern tätig. Darauf folgten die Beschäftigten in der stationären und teilstationären Pflege mit 13,4 % und in Arztpraxen mit 12,2 %.

Beschäftigtenqouten nach Einrichtungen in NRW 2024

Frauen dominieren Beschäftigung im Gesundheitswesen: Höchster Frauenanteil in der ambulanten Pflege

Dreiviertel der Beschäftigten (74,8 %) im nordrhein-westfälischen Gesundheitswesen waren Frauen. Die höchsten Frauenanteile hatten Beschäftigte in Einrichtungen der ambulanten Pflege (84,0 %), der stationären und teilstationären Pflege (82,8 %) und in Zahnarztpraxen (82,0 %). Mehr Männer als Frauen arbeiteten beim Rettungsdienst und in den Vorleistungseinrichtungen (z. B. pharmazeutische und medizintechnische Industrie). Dort betrug der Frauenanteil 36,2 bzw. 48,6 %.

Frauenanteil der Beschäftigten im Gesundheitswesen in NRW 2024

Hinweise zur Statistik

Die vorliegenden Ergebnisse der Gesundheitspersonalrechnung beziehen sich auf die Zahl der Beschäftigungsverhältnisse. Personen mit mehreren Arbeitsverhältnissen in verschiedenen Einrichtungen werden mehrfach gezählt. Die hier verwendete Definition des Gesundheitswesens entspricht dem einheitlichen europäischen System of Health Accounts und unterscheidet sich vom Wirtschaftsbereich „Gesundheitswesen” gemäß der Klassifikation der Wirtschaftszweige.

Diese und weitere Länderergebnisse z. B. zu den Gesundheitsausgaben wurden von der Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder”, der auch der Landesbetrieb IT.NRW als Statistisches Landesamt angehört, bereitgestellt. Die Ergebnisse und weitere methodische Hinweise wurden im Statistikportal des Bundes und der Länder veröffentlicht.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

Weitere Ergebnisse der Gesundheitspersonalrechnung finden sie im Statistikportal des Bundes und der Länder.

(081 / 26) Düsseldorf, den 31. März 2026

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