Gesundheitswirtschaft in NRW 2019 um 2,7 Prozent gewachsen

Mittwoch, 9. September 2020

Gesundheitswirtschaft in NRW 2019 um 2,7 Prozent gewachsen

Die Bruttowertschöpfung der nordrhein-westfälischen Gesundheitswirtschaft belief sich 2019 auf 65,4 Milliarden Euro.

Düsseldorf (IT.NRW). Die Bruttowertschöpfung der nordrhein-westfälischen Gesundheitswirtschaft belief sich 2019 auf 65,4 Milliarden Euro. Das waren 10,2 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung in Nordrhein-Westfalen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lag die Bruttowertschöpfung damit preisbereinigt um 2,7 Prozent über der des Jahres 2018. Der Zuwachs war damit höher als in der Gesamtwirtschaft (+0,1 Prozent). Im Durchschnitt aller Bundesländer war 2019 ein Wachstum (preisbereinigt) von 1,9 Prozent zu verzeichnen. Die Entwicklung der Wirtschaftsleistung in der NRW-Gesundheitswirtschaft zeigt einen konstanten Zuwachs und war 2019 um 16,3 Prozent höher als im Jahr 2015.

In Nordrhein-Westfalen hatten im Jahresdurchschnitt 2019 mehr als 1,25 Millionen Menschen und damit knapp jeder achte Erwerbstätige (13,0  Prozent) des Landes einen Arbeitsplatz in der Gesundheitswirtschaft. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen um 3,0 Prozent.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Entwicklung der Gesundheitswirtschaft in NRW
Kettenindex 2015 = 100
Jahr BWS Gesundheitswirtschaft BWS Gesamtwirtschaft Erwerbstätige Gesundheitswirtschaft Erwerbstätige Gesamtwirtschaft
2015 100,0 100,0 100,0 100,0
2016 103,8 101,1 102,8 101,0
2017 111,1 103,6 104,8 102,2
2018 113,2 105,2 107,2 103,5
2019 116,3 105,3 110,4 104,5

Diese und weitere interessante Ergebnisse der Arbeitsgruppe Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder sind konsistent zu den amtlichen Ergebnissen der Arbeitskreise Erwerbstätigen- und Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder und berücksichtigen die im Zuge der Revision in beiden Arbeitskreisen revidierten Ergebnisse sowie die Einbeziehung neuer Datenquellen. Mehr Informationen zu den Hintergründen der Berechnungen und weitere Ergebnisse finden Sie im Internet unter www.statistikportal.de/ggrdl. (IT.NRW)

(286 / 20) Düsseldorf, den 9. September 2020

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