Gewerbebetriebe in NRW: Köln, Düsseldorf und Monheim mit höchsten Gewerbesteuermessbeträgen

Freitag, 15. Februar 2019

Gewerbebetriebe in NRW: Köln, Düsseldorf und Monheim mit höchsten Gewerbesteuermessbeträgen

Im Jahr 2014 gab es in NRW 787 993 Gewerbebetriebe (inkl. Betriebsstätten) mit Sitz in Nordrhein-Westfalen, das waren 1,4 Prozent mehr als 2013.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2014 gab es in NRW 787 993 Gewerbebetriebe (inkl. Betriebsstätten) mit Sitz in Nordrhein-Westfalen, das waren 1,4 Prozent mehr als 2013. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stiegen die Gewinne aus Gewerbebetrieb im Vergleich zum Vorjahr um 8,4 Prozent auf 78,6 Milliarden Euro. Die Verluste aus Gewerbebetrieben sanken im Vergleich zum Vorjahr um 19,2 Prozent (auf 23,6 Milliarden Euro). Der sog. abgerundete Gewerbeertrag für Nordrhein-Westfalen erhöhte sich dadurch auf 60,2 Milliarden Euro (+19,3 Prozent). 18,6 Milliarden Euro entfielen dabei auf die "gesondert erfassten Gewerbeerträge". Darunter bildeten Gewerbeerträge der gewerbesteuerlichen Organgesellschaften den Hauptanteil. Außerdem wurden mit 7,3 Milliarden Euro 6,0 Prozent niedrigere Verlustabzüge als 2013 geltend gemacht. Der Steuermessbetrag stieg um 7,5 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Von den 396 Städten und Gemeinden des Landes verzeichnete Köln mit 196,4 Millionen Euro den höchsten Steuermessbetrag. Auf den weiteren Plätzen folgten Düsseldorf (175,3 Millionen Euro) und Monheim am Rhein (83,4 Millionen Euro).

Wie die Statistiker weiter mitteilen, stellt der Steuermessbetrag eine Rechengröße für die Festsetzung der Gewerbesteuer dar. Die Steuer wird von Gewerbebetrieben mit einem positiven Steuermessbetrag gezahlt. Diese Steuereinnahmen fließen den Kommunen zu und sind grundsätzlich in der Gemeinde zu entrichten, in der der Betrieb ansässig ist. Hat ein Gewerbebetrieb nur eine Betriebsstätte, wird der zu zahlende Betrag im Rahmen einer Festsetzung ermittelt. Bei Gewerbebetrieben mit mehreren Betriebsstätten findet eine Zerlegung statt. Die Gewerbesteuerstatistik ordnet die Gewerbesteuer dem Jahr zu, in dem sie entstanden ist. Aufgrund der Fristen für die Abgabe der Gewerbesteuererklärung sowie der Bearbeitungsdauer in den Finanzämtern und bei den statistischen Ämtern weist sie keine hohe Aktualität auf. Die Statistik über die Gewerbesteuer liefert keine Daten zum Gewerbesteueraufkommen. Letzteres beziffert die Höhe der Gewerbesteuer in dem Jahr, in dem sie eingenommen wurde. (IT.NRW)

(028 / 19) Düsseldorf, den 15. Februar 2019

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