Hohe Konzentration auf wenige Ausbildungsberufe in NRW

Dienstag, 10. Juli 2018

Hohe Konzentration auf wenige Ausbildungsberufe in NRW

Ende 2017 befanden sich in NRW mit 297 500 über 300 Personen mehr in einer beruflichen Ausbildung im dualen System als ein Jahr zuvor.

Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2017 befanden sich in NRW mit 297 500 über 300 Personen mehr in einer beruflichen Ausbildung im dualen System als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, wurden 55,9 Prozent aller weiblichen und 39,0 Prozent der männlichen Auszubildenden in den jeweils zehn am stärksten besetzten Berufsbildern ausgebildet.

Die zehn am stärksten besetzten Ausbildungsberufe in NRW am 31.12.2017
männliche Auszubildende weibliche Auszubildende
Rang Ausbildungsberuf Auszubildende Rang Ausbildungsberuf Auszubildende
1 Kraftfahrzeugmechatroniker 12 600 1 Kauffrau für Büromanagement 11 800
2 Elektroniker 8 600 2 Medizinische Fachangestellte  10 100
3 Industriemechaniker 8 200 3 Zahnmedizin. Fachangestellte 7 200
4 Anlagenmechaniker für Sanitär-,
  Heizungs- und Klimatechnik
7 900 4 Industriekauffrau 7 100
5 Fachinformatiker 7 600 5 Kauffrau im Einzelhandel 6 200
6 Kaufmann im Einzelhandel 6 200 6 Verkäuferin 5 100
7 Industriekaufmann 6 100 7 Friseurin 3 900
8 Kaufmann
  im Groß- und Außenhandel
5 800 8 Kauffrau
  im Groß- und Außenhandel
3 700
9 Kaufmann für Büromanagement 5 400 9 Bankkauffrau 3 100
10 Elektroniker für Betriebstechnik 5 000 10 Fachverkäuferin
  im Lebensmittelhandwerk
2 900

Den größten Anteil an den 109 100 weiblichen Auszubildenden hatten die Auszubildenden zur Kauffrau für Büromanagement (11 800), gefolgt von den Medizinischen Fachangestellten (10 100) und den Zahnmedizinischen Fachangestellten (7 200). Bei den 188 500 männlichen Azubis dominierte nach wie vor mit 12 600 die Berufsausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker. Auf Platz zwei folgte die Ausbildung zum Elektroniker (8 600), auf Platz drei die zum Industriemechaniker (8 200).

Bei ausländischen jungen Frauen verteilten sich knapp drei Viertel der Auszubildenden auf nur zehn verschiedene Ausbildungsberufe. Die Ausbildungsberufe zur Zahnmedizinischen Fachangestellten (1 400), zur Medizinischen Fachangestellten (1 300) und zur Friseurin (800) waren hier am stärksten besetzt. (IT.NRW)

(197 / 18) Düsseldorf, den 10. Juli 2018

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