Landesbetrieb IT.NRW
Statistik und IT-Dienstleistungen
Bürogebäude
Freitag, 6. Dezember 2024

Im Jahr 2024 wurden in NRW weniger Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude genehmigt

Im Vergleich zum Vorjahr waren das 1,5 Prozent bzw. 33 Genehmigungen weniger. Handels- und Lagergebäude hatten den höchsten Anteil an den geplanten Bauvorhaben.

Düsseldorf (IT.NRW). Von Januar bis September 2024 haben die nordrhein-westfälischen Bauämter insgesamt 2 114 neue Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude genehmigt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 1,5 Prozent bzw. 33 Genehmigungen sogenannter Nichtwohngebäude weniger als in den ersten neun Monaten des Jahres 2023.

Bei den geplanten Bauvorhaben handelt es sich unter anderem um 684 Handels- und Lagergebäude (−3,8 Prozent), 464 landwirtschaftliche Betriebsgebäude (−1,1 Prozent), 210 Büro- und Verwaltungsgebäude (+1,4 Prozent) und 196 Fabrik- und Werkstattgebäude (−10,1 Prozent). Bei den übrigen 560 Nichtwohnbauvorhaben liegt der Anstieg bei 3,3 Prozent (+18 Gebäude).

Weniger Bauvorhaben von privaten Haushalten aber mehr von öffentlichen Bauherren

Die Zahl der genehmigten Bauvorhaben von Unternehmen sank gegenüber den ersten neun Monaten des Jahres 2023 um −2,0 Prozent auf 1 547, die von privaten Haushalten um −16,2 Prozent auf 249. Im selben Zeitraum stieg die Zahl der genehmigten Bauvorhaben von öffentlichen Bauherren (einschließlich Organisationen ohne Erwerbszweck) um 16,9 Prozent auf 318 Gebäude.

Genehmigte Nichtwohngebäude und genehmigtes Raumvolumen in NRW

Trotz Rückgang bei den Bauvorhaben wurde deutlich mehr Rauminhalt genehmigt

Der Rauminhalt der geplanten neuen Nichtwohngebäude stieg gegenüber 2023 von 22,52 auf 26,26 Millionen Kubikmeter (+16,6 Prozent). Zunahmen beim umbauten Raum verzeichnete das Statistische Landesamt bei nahezu allen Nichtwohngebäudekategorien: Der Zuwachs betrug bei den Handels- und Lagergebäuden 26,3 Prozent (auf 15,26 Millionen Kubikmeter Rauminhalt), bei den landwirtschaftlichen Betriebsgebäuden 10,2 Prozent (auf 2,50 Millionen Kubikmeter), bei den Büro- und Verwaltungsgebäuden 16,0 Prozent (auf 2,30 Millionen Kubikmeter) und bei den Fabrik- und Werkstattgebäuden 1,2 Prozent (auf 2,05 Millionen Kubikmeter).

Verringert hat sich der genehmigte Rauminhalt bei den Anstaltsgebäuden (−3,6 Prozent auf 0,51 Millionen Kubikmeter). Bei Hotels und Gaststätten fiel der Rauminhalt der genehmigten Neubauten mit 0,18 Millionen Kubikmeter um 17,1 Prozent niedriger aus als im entsprechenden Vorjahreszeitraum und bei den sonstigen Nichtwohngebäuden war ein Rückgang von 2,9 Prozent auf 2,45 Millionen Kubikmeter zu verzeichnen.

IT.NRW erhebt und veröffentlicht als Statistisches Landesamt zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. Sie stehen auch der Wissenschaft und allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. (IT.NRW)

(379 / 24) Düsseldorf, den 6. Dezember 2024

Bitte geben Sie uns ein Feedback

Hat Ihnen die Pressemitteilung gefallen?