Investitionen der NRW-Wirtschaft 2016 um 1,5 Prozent höher als 2015

Donnerstag, 29. November 2018

Investitionen der NRW-Wirtschaft 2016 um 1,5 Prozent höher als 2015

Die Investitionen der nordrhein-westfälischen Wirtschaft in neue Anlagen beliefen sich im Jahr 2016 nach jetzt vorliegenden Berechnungen des Arbeitskreises „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder” in jeweiligen Preisen auf 106,6 Milliarden Euro.

Düsseldorf (IT.NRW). Die Investitionen der nordrhein-westfälischen Wirtschaft in neue Anlagen beliefen sich im Jahr 2016 nach jetzt vorliegenden Berechnungen des Arbeitskreises „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder” in jeweiligen Preisen auf 106,6 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war das gesamtwirtschaftliche Investitionsvolumen preisbereinigt um 1,5 Prozent höher als 2015. Der Anstieg war in Nordrhein-Westfalen aber niedriger als im Bundesdurchschnitt (preisbereinigt: +3,5 Prozent).

Die Investitionen in neue Ausrüstungen (wie Maschinen, maschinelle Anlagen, Fahrzeuge, Betriebs- und Geschäftsausstattungen) und sonstige Anlagen lagen 2016 in etwa auf Vorjahresniveau (+0,1 Prozent) und waren damit niedriger als im Bundesdurchschnitt (+3,1 Prozent). Der Anstieg der Investitionen in neue Bauten reichte mit 3,2 Prozent nicht ganz an den entsprechenden Bundeswert (+3,8 Prozent) heran.

Die Investitionen stiegen im Jahr 2016 im Produzierenden Gewerbe bei den Ausrüstungen preisbereinigt um 5,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr an, während die Investitionen in Bauten um 2,8 Prozent niedriger waren als 2015. Im Dienstleistungssektor zeigte sich eine gegensätzliche Entwicklung: Die Investitionen in Ausrüstungen waren um 2,0 Prozent niedriger und die in Bauten um 3,8 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Der Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder veröffentlicht regelmäßig Länderergebnisse zu den Bruttoanlageinvestitionen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter der Adresse www.vgrdl.de. (IT.NRW)

(339 / 18) Düsseldorf, den 29. November 2018

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