IT.NRW legt für alle Städte und Gemeinden des Landes neue Ergebnisse zur zukünftigen Entwicklung der Bevölkerung vor

Montag, 15. Juli 2019

IT.NRW legt für alle Städte und Gemeinden des Landes neue Ergebnisse zur zukünftigen Entwicklung der Bevölkerung vor

In 119 der 373 kreisangehörigen Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen wird die Einwohnerzahl bis zum Jahr 2040 steigen, während in 254 Gemeinden Rückgänge zu erwarten sind.

Düsseldorf (IT.NRW). In 119 der 373 kreisangehörigen Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen wird die Einwohnerzahl bis zum Jahr 2040 steigen, während in 254 Gemeinden Rückgänge zu erwarten sind. Das geht aus der aktuellen Modellrechnung zur zukünftigen Bevölkerungsentwicklung in den Städten und Gemeinden des Landes hervor, die jetzt vom Statistischen Landesamt Information und Technik Nordrhein-Westfalen vorgelegt wurde. Demnach wird die Bevölkerung des Landes von 17,91 Millionen bis zum Jahr 2040 um 0,9 Prozent auf rund 18,08 Millionen ansteigen.

Für 22 der 53 kreisfreien Städte und Kreise des Landes erwarten die Statistiker bis zum Jahr 2040 einen Zuwachs der Bevölkerung. Die höchsten Anstiege werden für Köln (+15,8 Prozent), Düsseldorf (+14,0 Prozent) und Münster (+13,9 Prozent) erwartet. Die stärksten Rückgänge ergeben sich für den Märkischen Kreis (−12,6 Prozent), den Hochsauerlandkreis (−10,4 Prozent) und den Kreis Höxter (−9,3 Prozent).

Die aktuelle Vorausberechnung zeigt auch, dass die Bevölkerung in den Kreisen stärker altern wird als in den kreisfreien Städten: Den höchsten Anstieg des Durchschnittsalters bis 2040 erwarten die Statistiker in den Kreisen Borken (+4,9 Jahre), Coesfeld (+4,6 Jahre) und Olpe (+4,5 Jahre). Die geringsten Anstiege des Durchschnittsalters ergeben sich für Düsseldorf (+0,1 Jahre), Essen (+0,5 Jahre) und Aachen (+0,6 Jahre).

Die Modellrechnungen, die IT.NRW im Auftrag der Landesregierung vertreten durch das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen durchgeführt hat, zeigen für alle Städte und Gemeinden des Landes die zukünftige Bevölkerungsentwicklung nach Alter und Geschlecht für die Jahre von 2018 bis 2040 (jeweils zum 1. Januar). Es handelt sich um eine Anschlussrechnung an die Vorausberechnung der Bevölkerung in den kreisfreien Städten und Kreisen Nordrhein-Westfalens 2018 bis 2040/2060. Die Ergebnisse und Erläuterungen zur Bevölkerungsvorausberechnung stehen jetzt zum Download bereit. (IT.NRW)

(184 / 19) Düsseldorf, den 15. Juli 2019

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