IT.NRW veröffentlicht neue Broschüre zur Berufsbildung in NRW mit Zahlen zur dualen Ausbildung und Anerkennung von Berufsqualifikationen aus dem Ausland

Mittwoch, 3. Juli 2019

IT.NRW veröffentlicht neue Broschüre zur Berufsbildung in NRW mit Zahlen zur dualen Ausbildung und Anerkennung von Berufsqualifikationen aus dem Ausland

Ende 2017 absolvierten in Nordrhein-Westfalen 297 525 – zumeist junge – Menschen eine duale Ausbildung.

Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2017 absolvierten in Nordrhein-Westfalen 297 525 – zumeist junge – Menschen eine duale Ausbildung. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lag damit die Anzahl der Auszubildenden in etwa auf Vorjahresniveau (+0,1 Prozent im Vergleich zu 2016). Seit Beginn der Berufsbildungsstatistik im Jahr 1976 schwankte die Auszubildendenzahl erheblich; in den letzten Jahren hat sie sich aber auf einen Stand von etwa 300 000 eingependelt. Eine Hochphase erfuhr die duale Ausbildung in den 1980er-Jahren mit dem Höchstwert im Jahr 1985 (505 623 Auszubildende). Diese und weitere interessante Informationen zur beruflichen Bildung haben die Statistiker jetzt in der neuen Broschüre „NRW (ge)zählt: Berufsbildung in Nordrhein-Westfalen” veröffentlicht.

Weiterhin erfährt man in dieser Publikation u. a.:

  • Die Zahl der weiblichen Auszubildenden erreichte mit 109 071 ihren historischen Tiefstand.
  • Mehr als ein Drittel (36,4 Prozent) der Azubis wurden Ende 2017 in einem MINT-Beruf ausgebildet; das sind Berufe, für deren Verrichtung ein hoher Anteil an Mathematik-, Informatik-, Naturwissenschafts- oder Technikkenntnissen notwendig ist. Der Frauenanteil lag bei diesen Berufen bei 9,4 Prozent.
  • Die Zahl der männlichen ausländischen Auszubildenden ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen (+29,7 Prozent), bei den weiblichen ausländischen Auszubildenden betrug der Anstieg 5,5 Prozent.
  • Verglichen mit den übrigen Ausbildungsbereichen wies der öffentliche Dienst 2017 sowohl die niedrigste Vertragslösequote als auch die höchste Erfolgsquote bei Abschlussprüfungen auf.

Darüber hinaus können weitere Daten, die in der Publikation überwiegend auf Landesebene betrachtet wurden, als Regionalergebnisse für die kreisfreien Städte und Kreise – teilweise auch für die Gemeinden – Nordrhein-Westfalens kostenfrei heruntergeladen werden. (IT.NRW)

(172 / 19) Düsseldorf, den 3. Juli 2019

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