Jahresproduktion der NRW-Industrie 2021 um 11,4 Prozent gestiegen

Mittwoch, 13. April 2022

Jahresproduktion der NRW-Industrie 2021 um 11,4 Prozent gestiegen

Die höchsten Absatzwerte der Industrieproduktion gab es 2021 in Betrieben im Kreis Gütersloh, im Märkischen Kreis und in der Stadt Köln.

Düsseldorf (IT.NRW). Die Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden in Nordrhein-Westfalen haben im Jahr 2021 (zum Absatz bestimmte) Waren im Wert von 296,9 Milliarden Euro hergestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war der Produktionswert damit um 30,3 Milliarden Euro bzw. 11,4 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Jahr 2019 stieg der Produktionswert um 1,0 Prozent bzw. 2,9 Milliarden Euro.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Wert der zum Absatz bestimmten Produktion des Verarbeitenden Gewerbes, Bergbaus und
der Gewinnung von Steinen und Erden in Nordrhein-Westfalen
Jahr Verkaufswert*)
in Milliarden Euro
2011 294
2012 293
2013 287
2014 289
2015 283
2016 278
2017 293
2018 300
2019 294
2020 267
2021 297
*) 2011 bis 2014 ohne Kohle

„Chemische Erzeugnisse” waren in NRW 2021 mit 41,9 Milliarden Euro (+23,2 Prozent gegenüber 2020) die wertmäßig größte Güterabteilung, gefolgt von „Maschinen” mit 40,5 Milliarden Euro (+8,3 Prozent). Es folgte die Herstellung von „Metallen” mit 35,9 Milliarden Euro (+25,8 Prozent). Im Bereich „Metallerzeugnisse” wurden Güter im Wert von 30,1 Milliarden Euro (+13,1 Prozent); der Absatzwert von „Nahrungs- und Futtermitteln” lag bei 30,5 Milliarden Euro (−1,7 Prozent).

Die Verteilung der Industrieproduktion war im vergangenen Jahr in den kreisfreien Städten und Kreisen des Landes unterschiedlich: Den höchsten Absatzwert ermittelten die Statistiker mit 18,1 Milliarden Euro (+1,3 Prozent) für die Betriebe im Kreis Gütersloh. Es folgten Betriebe im Märkischen Kreis (13,1 Milliarden Euro, +13,4 Prozent) und in Köln mit 13,0 Milliarden Euro (+16,7 Prozent). Die niedrigsten Produktionswerte erzielten die Betriebe in Bonn (0,8 Milliarden, +5,3 Prozent) und in Bottrop (0,7 Milliarden Euro, +3,5 Prozent).

Die Angaben beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten.

IT.NRW als Statistisches Landesamt erhebt und veröffentlicht zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für eine informierte demokratische Gesellschaft leisten. Nur auf Basis aussagekräftiger statistischer Daten können Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft getroffen werden. (IT.NRW)

(138 / 22) Düsseldorf, den 13. April 2022

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