Jeder dritte Schüler in NRW hatte 2016 eine Zuwanderungsgeschichte

Dienstag, 15. August 2017

Jeder dritte Schüler in NRW hatte 2016 eine Zuwanderungsgeschichte

Jeder dritte Schüler (33,6 Prozent) an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen (ohne Freie Waldorfschulen und Weiterbildungskollegs) in Nordrhein-Westfalen hatte im Schuljahr 2016/17 eine Zuwanderungsgeschichte (Schuljahr 2015/16: 30,6 Prozent).

Düsseldorf (IT.NRW). Jeder dritte Schüler (33,6 Prozent) an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen (ohne Freie Waldorfschulen und Weiterbildungskollegs) in Nordrhein-Westfalen hatte im Schuljahr 2016/17 eine Zuwanderungsgeschichte (Schuljahr 2015/16: 30,6 Prozent). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, verzeichneten hier die Städte Gelsenkirchen (53,0 Prozent) und Duisburg (47,0 Prozent) die höchsten Anteile, während die Kreise Borken (18,4 Prozent) und Coesfeld (14,0 Prozent) die niedrigsten Quoten aufwiesen.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Anteile der Schüler/–innen mit Zuwanderungsgeschichte an ausgewählten Schulformen in NRW im Schuljahr 2016/17
Schulform Anteil in %
Berufskolleg (BK)  +23,4  
Allgemeinbildende Förderschule  +24,5  
Förderschule BK  +25,9  
Gymnasium  +26,4  
Sekundarschule  +34,6   
Gesamtschule  +39,7   
Grundschule  +41,5  
Realschule  +43,0  
Hauptschule  +49,6   

Der Anteil der Schüler mit Zuwanderungsgeschichte an der jeweiligen gesamten Schülerzahl unterschied sich nach Schulform: An den Hauptschulen war er mit 49,6 Prozent am höchsten, gefolgt von den Real- (43,0 Prozent) und Grundschulen (41,5 Prozent). Bei Gesamtschulen (39,7 Prozent), Sekundarschulen (34,6 Prozent) und Gymnasien (26,4 Prozent) war der Anteil dagegen niedriger.

In der Schulstatistik verfügen Schülerinnen und Schüler über eine Zuwanderungsgeschichte, wenn sie im Ausland geboren und nach Deutschland zugewandert sind und/oder mindestens ein Elternteil im Ausland geboren und nach Deutschland zugewandert ist und/oder die Verkehrssprache in der Familie nicht Deutsch ist. (IT.NRW)

(219 / 17) Düsseldorf, den 15. August 2017

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