Jeder vierte internationale Studierende in Deutschland studierte 2013 in NRW

Mittwoch, 25. November 2015

Jeder vierte internationale Studierende in Deutschland studierte 2013 in NRW

Im Jahr 2013 studierten in Nordrhein-Westfalen 42 000 Personen, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben haben.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2013 studierten in Nordrhein-Westfalen 42 000 Personen, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben haben. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 23,1 Prozent aller internationalen Studierenden in Deutschland.

Diese und weitere interessante Daten zur Bildungssituation in Deutschland enthält die neue Publikation „Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich”, die hier kostenlos heruntergeladen werden kann. Die Publikation, die international vergleichbare Indikatoren für alle 16 Bundesländer in Deutschland enthält, knüpft direkt an den am 24. November 2015 von der OECD veröffentlichten Datenreport „Bildung auf einen Blick” an. Die Daten basieren auf der internationalen Bildungsklassifikation ISCED 2011, in der Unterschiede zu den Abgrenzungen in NRW und Deutschland enthalten sind. Für NRW ergibt sich dabei ein facettenreiches Bild, wie folgende Beispiele zeigen:

  • In den Bundesländern ist der Anteil internationaler Studierender aus den benachbarten Staaten meist überdurchschnittlich. Die größte Gruppe unter den internationalen Studierenden stellten in NRW 2013 allerdings Personen mit chinesischer Hochschulzugangsberechtigung (10,5 Prozent).
  • Fast 61 Prozent aller Personen eines Altersjahrgangs, die eine Hochschulzugangsberechtigung erworben haben, entschieden sich 2013 in NRW für ein Studium oder einen vergleichbaren beruflichen Bildungsgang (z. B. Meister- oder Technikerausbildung). Im bundesweiten Vergleich (59,2 Prozent) rangierte NRW damit im oberen Drittel der Flächenländer; die Stadtstaaten Hamburg, Bremen und Berlin wiesen hier die höchsten Werte auf.
  • In den öffentlichen Schulen NRWs wurden im Jahr 2013 im Sekundarbereich I im Schnitt zwei Schüler weniger pro Klasse unterrichtet als in privaten Schulen. In anderen Bundesländern gab es in öffentlichen Schulklassen bis zu vier Schüler mehr als in Klassen privater Schulen.
  • In NRW unterrichten mehr jüngere Lehrkräfte (unter 40 Jahre) in der Primarstufe (30,0 Prozent) und der Sekundarstufe I (27,6 Prozent) als im Bundesdurchschnitt (29,5 Prozent bzw. 26,8 Prozent). In NRW sind jedoch auch mehr ältere Lehrkräfte (60 oder mehr Jahre) im Primar- (15,6 Prozent) und Sekundarbereich I (16,9 Prozent) tätig als im gesamten Bundesgebiet (Primarbereich: 13,5 Prozent; Sekundarbereich I: 14,8 Prozent). (IT.NRW)

(299 / 15) Düsseldorf, den 25. November 2015

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