Jeder vierte internationale Studierende in Deutschland studierte 2014 in NRW

Freitag, 16. September 2016

Jeder vierte internationale Studierende in Deutschland studierte 2014 in NRW

Im Jahr 2014 studierten in Nordrhein-Westfalen rund 45 000 Personen, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben haben.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2014 studierten in Nordrhein-Westfalen rund 45 000 Personen, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben haben. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren das 23,2 Prozent aller internationalen Studierenden in Deutschland.

Diese und weitere interessante Daten zur Bildungssituation in Deutschland enthält die neue Publikation „Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich”, die hier kostenlos heruntergeladen werden kann. Die Publikation knüpft direkt an den am 15. September 2016 von der OECD veröffentlichten Datenreport „Bildung auf einen Blick” an. Die Daten basieren auf der internationalen Bildungsklassifikation ISCED 2011. Diese internationale Klassifikation unterscheidet sich von den für NRW und Deutschland genutzten Abgrenzungen. Für Nordrhein-Westfalen ergibt sich ein facettenreiches Bild, wie folgende Beispiele zeigen:

  • In den Bundesländern ist der Anteil internationaler Studierender nach Herkunftsland sehr unterschiedlich. In NRW bildeten im Jahr 2014 Personen mit chinesischer Hochschulzugangsberechtigung (10,7 Prozent) die größte Gruppe unter den internationalen Studierenden, gefolgt von den Personen mit österreichischer Staatsangehörigkeit (6,8 Prozent).
  • 69,2 Prozent aller Personen eines Altersjahrgangs entschieden sich 2014 in NRW für ein Studium oder einen vergleichbaren beruflichen Bildungsgang (z. B. Meister- oder Technikerausbildung). Im bundesweiten Vergleich (63,7 Prozent) rangierte NRW damit im oberen Drittel der Flächenländer; die Stadtstaaten Hamburg, Bremen und Berlin wiesen hier die höchsten Werte auf.
  • 4,9 Prozent der nordrhein-westfälischen Studierenden im Master- oder einem gleichwertigen Studiengang waren im Jahr 2014 an einer privaten Einrichtung eingeschrieben. Das ist der höchste Anteil unter den Flächenländern (Bundesdurchschnitt: 3,1 Prozent).

Dies sind ausgewählte Ergebnisse aus dem Bereich der Hochschulstatistik. Weitere vergleichende Ergebnisse auch zu den anderen Bildungsbereichen sind der oben genannten Publikation zu entnehmen. (IT.NRW)

(242 / 16) Düsseldorf, den 16. September 2016

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