Junge Erwachsene wohnen in NRW häufig noch bei den Eltern

Dienstag, 12. Januar 2021

Junge Erwachsene wohnen in NRW häufig noch bei den Eltern

942 000 der insgesamt 1,6 Millionen Personen im Alter von 18 bis 25 Jahren in Nordrhein-Westfalen lebten 2019 noch im elterlichen Haushalt.

Düsseldorf (IT.NRW). 942 000 der insgesamt 1,6 Millionen Personen im Alter von 18 bis 25 Jahren in Nordrhein-Westfalen lebten 2019 noch im elterlichen Haushalt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 58,4 Prozent aller jungen Erwachsenen. In den letzten fünf Jahren hat sich dieser Anteil kaum verändert (2015: 59,0 Prozent).

Je jünger Menschen sind, desto wahrscheinlicher leben sie auch noch im elterlichen Haushalt. 92,9 Prozent der 18-Jährigen und 61,7 Prozent der 21-Jährigen wohnten im Jahr 2019 noch zu Hause. Von den 25-Jährigen lebte dagegen noch etwa ein Viertel der jungen Erwachsenen (27,0 Prozent) bei den Eltern.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Anteil der noch bei den Eltern lebenden jungen Erwachsenen* in Nordrhein-Westfalen 2019
Geschlecht 18
Jahre
19 20 21 22 23 24 25
Jahre
* in Privathaushalten – Ergebnisse des Mikrozensus
männlich 93,9 % 87,5 % 78,4 % 67,6 % 60,2 % 50,1 % 42,6 % 32,8 %
weiblich 91,9 % 81,4 % 66,9 % 55,4 % 49,4 % 36,5 % 27,4 % 20,6 %

Junge Männer wohnten in NRW häufiger noch im elterlichen Haushalt als junge Frauen: 63,5 Prozent der jungen Leute zwischen 18 und 25, die noch bei den Eltern leben, waren männlich (weiblich: 36,5 Prozent). Je älter junge Erwachsene waren, desto größer wurden die Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Während etwa ein Fünftel (20,6 Prozent) der 25-jährigen Frauen noch im elterlichen Haushalt wohnte, war das bei den Männern etwa ein Drittel (32,8 Prozent). Bei den 18-Jährigen gab es dagegen kaum Unterschiede zwischen den Geschlechtern: 91,9 Prozent der jungen Frauen und 93,9 Prozent der jungen Männer lebten noch im elterlichen Haushalt.

Seit dem Jahr 2015 ist der Anteil junger Männer, die im elterlichen Haushalt leben, von 64,9 Prozent auf 63,5 Prozent zurückgegangen. Bei jungen Frauen hat sich der Anteil von 52,7 auf 52,8 erhöht. (IT.NRW)

(11 / 21) Düsseldorf, den 12. Januar 2021

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