Kreislauferkrankungen auch 2018 häufigste Todesursache in NRW

Mittwoch, 27. Mai 2020

Kreislauferkrankungen auch 2018 häufigste Todesursache in NRW

Im Jahr 2018 starben in Nordrhein-Westfalen 211 140 Menschen und damit rund 3,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2018 starben in Nordrhein-Westfalen 211 140 Menschen und damit rund 3,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren Krankheiten des Kreislaufsystems (67 257 Verstorbene) mit einem Anteil von 31,9 Prozent auch 2018 die mit Abstand häufigste Todesursache. 34,2 Prozent der Frauen und 29,4 Prozent der Männer starben an den Folgen einer Kreislauferkrankung. Zwischen dem 35. und 80. Lebensjahr war der Anteil der an Kreislauferkrankungen gestorbenen Männer höher als der der Frauen.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Prozentualer Anteil der Verstorbenen
Altersgruppe männlich weiblich
0 bis unter 1 Jahr 1,67 2,03
1-14 3,55 10,89
15-19 4,14 10,29
20-24 5,48 9,20
25-29 5,71 11,38
30-34 7,03 8,76
35-39 12,00 9,66
40-44 10,92 7,83
45-49 15,39 10,60
50-54 17,15 11,42
55-59 18,32 10,83
60-64 20,26 13,48
65-69 21,66 17,76
70-74 24,64 21,13
75-79 28,47 26,73
80-84 33,47 34,10
85-89 38,39 41,20
90 Jahre und älter,
einschl. unbekannt
42,99 47,56

Zweithäufigste Todesursache waren mit einem Anteil von 24,9 Prozent bösartige Neubildungen (52 546 Verstorbene). Bei 15 407 dieser Todesfälle waren Krebserkrankungen der Verdauungsorgane, bei 12 121 Fällen Krebserkrankungen der Atmungsorgane und bei 5 811 Fällen Krebserkrankungen der Genitalorgane ursächlich. Bei Männern (27,4 Prozent) war der Anteil der an Krebserkrankungen Gestorbenen höher als bei Frauen (22,5 Prozent). Dritthäufigste Todesursache waren mit 16 550 bzw. 7,8 Prozent Krankheiten des Atmungssystems (ohne Neubildungen). Das durchschnittliche Sterbealter lag bei 78,8 Jahren (Frauen: 81,6 Jahre; Männer: 75,6 Jahre) und war damit um 0,8 Jahre höher als fünf Jahre zuvor (Frauen: +0,6 Jahre; Männer: +1,0 Jahre). (IT.NRW)

(137 / 20) Düsseldorf, den 27. Mai 2020

Link zur vorherigen Pressemitteilung: 136 / 20

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