Kreislauferkrankungen auch 2019 häufigste Todesursache in NRW

Dienstag, 17. November 2020

Kreislauferkrankungen auch 2019 häufigste Todesursache in NRW

Im Jahr 2019 starben in Nordrhein-Westfalen 206 479 und damit rund 2,2 Prozent weniger Menschen als ein Jahr zuvor.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2019 starben in Nordrhein-Westfalen 206 479 und damit rund 2,2 Prozent weniger Menschen als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren Krankheiten des Kreislaufsystems mit 30,6 Prozent (63 082 Verstorbene) auch 2019 die mit Abstand häufigste Todesursache. 32,9 Prozent der Frauen und 28,1 Prozent der Männer starben an den Folgen einer Kreislauferkrankung. Zwischen dem 40. und 80. Lebensjahr verstarben anteilig jedoch mehr Männer als Frauen an Kreislauferkrankungen.

  • Tabellarische Daten der Grafik
An Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystem Verstorbene in Nordrhein-Westfalen 2019
Alter Prozentualer Anteil der Verstorbenen
männlich weiblich
0 bis unter 1 Jahr 2,0 3,1
1-14 4,6 2,9
15-19 2,7 3,4
20-24 7,4 9,1
25-29 4,0 6,8
30-34 11,0 8,4
35-39 9,1 11,5
40-44 11,5 9,9
45-49 15,2 12,5
50-54 16,1 10,5
55-59 17,5 12,0
60-64 19,0 13,1
65-69 20,8 15,9
70-74 22,9 20,2
75-79 27,1 25,9
80-84 31,7 32,7
85-89 36,8 39,7
90 Jahre und älter, einschl. unbekannt 41,1 46,0

Zweithäufigste Todesursache waren mit einem Anteil von 25,6 Prozent bösartige Neubildungen (52 858 Verstorbene). Bei 15 768 dieser Todesfälle waren Krebserkrankungen der Verdauungsorgane, bei 11 949 Fällen Krebserkrankungen der Atmungsorgane und bei 5 786 Gestorbenen Krebserkrankungen der Genitalorgane ursächlich. Bei den Männern war der Anteil der Krebserkrankungen als Todesursache höher (27,9 Prozent) als bei den Frauen (23,4 Prozent). Dritthäufigste Todesursache waren mit 15 474 Fällen (7,5 Prozent) Krankheiten des Atmungssystems (ohne Neubildungen).

Das durchschnittliche Sterbealter lag bei 78,8 Jahren (Frauen: 81,5 Jahre; Männer: 76,0 Jahre); es war damit um 0,9 Jahre höher als fünf Jahre zuvor (Frauen: +0,5 Jahre; Männer: +1,3 Jahre). (IT.NRW)

(376 / 20) Düsseldorf, den 17. November 2020

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