Milchkuhhaltungen in NRW um 4,1 Prozent gesunken

Dienstag, 25. Juni 2019

Milchkuhhaltungen in NRW um 4,1 Prozent gesunken

Im Mai 2019 gab es in den 5 463 nordrhein-westfälischen Haltungen mit Milchkühen 405 511 Milchkühe, das waren 2,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (damals: 415 439 Milchkühe).

Düsseldorf (IT.NRW). Im Mai 2019 gab es in den 5 463 nordrhein-westfälischen Haltungen mit Milchkühen 405 511 Milchkühe, das waren 2,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (damals: 415 439 Milchkühe). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, verringerte sich die Zahl der Milchkuhhaltungen im gleichen Zeitraum um 4,1 Prozent. Ein Jahr zuvor gab es noch 5 694 Milchkuhhaltungen. Rein rechnerisch kommen damit durchschnittlich 74 Milchkühe auf jede Milchkuhhaltung; das war ein Tier mehr als im Vorjahr.

Jeweils etwa ein Viertel der Milchkühe Nordrhein-Westfalens wurden im Mai 2019 in den Betrieben der Regierungsbezirke Düsseldorf (105 886 Tiere) und Münster (97 825 Tiere) gehalten. Kleve ist der Kreis mit den meisten Milchkühen im Land; dort gab es in 446 Milchkuhhaltungen insgesamt 55 758 Tiere. Die meisten Milchkuhhaltungen ermittelten die Statistiker für den Kreis Borken (577 Haltungen mit 41 348 Milchkühen).

Die am weitesten verbreitete Milchkuhrasse in Nordrhein-Westfalen ist die „Holstein-Schwarzbunte”; ihr Anteil am gesamten Milchkuhbestand lag im Mai dieses Jahres bei 71,6 Prozent. Die Rasse „Holstein-Rotbunt” kam auf einen Anteil von 16,8 Prozent, das „Fleckvieh” auf 4,1 Prozent und Kreuzungskühe aus Milch- und/oder Fleischrinderrassen auf 5,7 Prozent.

Die Gesamtzahl der Rinder verringerte sich binnen Jahresfrist um 3,2 Prozent auf 1,35 Millionen Tiere. Die Zahl der Betriebe mit Rinderhaltung war im Mai 2019 mit 16 296 um 2,9 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.

Die vorliegenden Ergebnisse wurden anhand von Daten des „Herkunftssicherungs- und Informationssystems für Tiere” (HIT) erstellt. Die dort gemeldeten Rinderbestände werden seit dem Jahr 2008 jeweils zum Stichtag 3. Mai und 3. November statistisch ausgewertet. (IT.NRW)

(156 / 19) Düsseldorf, den 25. Juni 2019

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