Nachfrage in der NRW-Industrie im April um 27 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

Donnerstag, 4. Juni 2020

Nachfrage in der NRW-Industrie im April um 27 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe waren im April 2020 preisbereinigt um 27 Prozent niedriger als im April 2019 und erreichten einen Indexwert von 72,8 Punkten.

Düsseldorf (IT.NRW). Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe waren im April 2020 preisbereinigt um 27 Prozent niedriger als im April 2019 und erreichten einen Indexwert von 72,8 Punkten. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, verringerten sich die Inlandsbestellungen um 24 Prozent und die Auslandsorders um 29 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat.

Veränderung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe NRWs
im April 2020 im Vergleich zum April 2019
Produzenten von … Insgesamt Inland Ausland
in Prozent
  Vorleistungsgütern −24 −23 −24
  Investitionsgütern −36 −28 −41
  Gebrauchsgütern −23 −30 −19
  Verbrauchsgütern −2 −5 −0
Insgesamt −27 −24 −29

Wie die Übersicht zeigt, war die Nachfrage in allen Bereichen sowohl im Inlands- als auch im Auslandsgeschäft rückläufig. Bei Vorleistungs-, Investitions und Gebrauchsgütern lagen die Rückgänge im zweistelligen Prozentbereich. Lediglich im Bereich der Verbrauchsgüter waren moderate Nachfrageeinbußen zu verzeichnen. Hierzu trugen insbesondere Auftragszuwächse der Pharmaindustrie bei. (IT.NRW)

  • Tabellarische Daten der Grafik
Auftragseingangsindex in der NRW-Industrie
Monat Veränderung zum Vorjahresmonat in Prozent Indexstand 2015 = 100
*) vorläufige Ergebnisse
April 2019 −5,4 99,2
Mai 2019 −1,8 98,2
Juni 2019 −11,6 94,1
Juli 2019 −3,3 101,1
August 2019 −11,0 85,6
September 2019 −5,0 91,0
Oktober 2019 −7,6 98,8
November 2019 −9,2 94,0
Dezember 2019 −4,8 84,7
Januar 2020 −5,2 104,3
Februar 2020 +0,4 98,7
März 2020*) −8,1 97,7
April 2020*) −26,6 72,8

(150 / 20) Düsseldorf, den 4. Juni 2020

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