Nahezu die Hälfte aller Erwerbstätigen in NRW war 2020 in den drei größten Wirtschaftszweigen tätig

Freitag, 29. April 2022

Nahezu die Hälfte aller Erwerbstätigen in NRW war 2020 in den drei größten Wirtschaftszweigen tätig

Die Erwerbstätigenzahl im Gesundheits- und Sozialbereich ist in NRW seit 2008 mit 38,0 Prozent überdurchschnittlich gestiegen.

Düsseldorf (IT.NRW). 44,5 Prozent der Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen arbeiteten im Jahr 2020 im „Verarbeitenden Gewerbe”, im „Gesundheits- und Sozialwesen” sowie im „Handel und Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen”. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, weist NRW mit diesen Beschäftigungsschwerpunkten eine ähnliche Struktur auf wie Deutschland insgesamt.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Erwerbstätige*) in NRW nach ausgewählten Wirtschaftszweigen
Jahr Verarbeitendes Gewerbe Handel, Instandhaltung und
Reparatur von Kfz
Gesundheits- und Sozialwesen
in 1 000
2008 1 555 1 372 1 035
2009 1 504 1 362 1 070
2010 1 459 1 357 1 100
2011 1 480 1 368 1 128
2012 1 507 1 361 1 160
2013 1 508 1 345 1 186
2014 1 509 1 340 1 216
2015 1 504 1 337 1 260
2016 1 493 1 338 1 307
2017 1 498 1 345 1 339
2018 1 520 1 351 1 365
2019 1 534 1 346 1 399
2020 1 500 1 330 1 428
*) Berechnungsstand: August 2021
Hinweis: Die hier vorgestellten Ergebnisse basieren auf vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung der Länder“, dem auch der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen angehört.

Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, ist die Zahl der Erwerbstätigen in NRW seit dem Jahr 2008 im Gesundheits- und Sozialbereich mit 38,0 Prozent überdurchschnittlich gestiegen und erhöhte sich kontinuierlich um durchschnittlich 2,7 Prozent pro Jahr (geometrisches Mittel). Dagegen war im Verarbeitenden Gewerbe als Kernbereich der Industrie verglichen mit 2008 ein Rückgang der Beschäftigtenzahl um 3,5 Prozent zu verzeichnen; der jährliche Durchschnittswert lag bei 0,3 Prozent. Im Wirtschaftszweig „Handel und Instandhaltung und Reparatur von Fahrzeugen” wurde für denselben Zeitraum ein Rückgang um 3,1 Prozent ermittelt, das waren durchschnittlich 0,3 Prozent im Jahr. (IT.NRW)

(166 / 21) Düsseldorf, den 29. April 2022

Weitere Ergebnisse der Analyse „Arbeitsmarkt in NRW”

Footermap Title