Neue interaktive Anwendung zeigt regionale Veränderung des Durchschnittsalters – Anstieg in großen Teilen Deutschlands

Mittwoch, 16. März 2022

Neue interaktive Anwendung zeigt regionale Veränderung des Durchschnittsalters – Anstieg in großen Teilen Deutschlands

Die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder haben eine neue Anwendung zur Entwicklung des Durchschnittsalters für alle kreisfreien Städte und (Land-)Kreise Deutschlands veröffentlicht.

Düsseldorf (IT.NRW). Eine neue interaktive Anwendung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder zeigt die regionale Entwicklung des Durchschnittsalters aller kreisfreien Städte und (Land-)Kreise Deutschlands. Den stärksten Anstieg des Durchschnittsalters von 2011 bis 2020 gab es mit zwei Jahren in Nordrhein-Westfalen in den Kreisen Borken (2011: 41,3 Jahre; 2020: 43,3 Jahre) und Coesfeld (2011: 42,8 Jahre; 2020: 44,8 Jahre). Die höchsten Rückgänge wurden mit einem halben Jahr für die Städte Gelsenkirchen (2011: 43,9 Jahre; 2020: 43,4 Jahre) und Hagen (2011: 44,8 Jahre; 2020: 44,3 Jahre) ermittelt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lag das Durchschnittsalter der Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen Ende 2020 bei 44,3 Jahren, das sind etwa achteinhalb Monate mehr als Ende 2011.

Das Durchschnittsalter der Bevölkerung in Deutschland lag Ende 2020 bei 44,6 Jahren; im Vergleich zu 2011 ist das ebenfalls ein Anstieg um achteinhalb Monate. In der interaktiven Anwendung finden Interessierte neben diesen Informationen zum Durchschnittsalter auch eine Gesamtübersicht über alle Kreise und kreisfreien Städte Deutschlands für die Bevölkerung insgesamt sowie getrennt nach männlicher und weiblicher Bevölkerung. Dabei zeigen sich in einzelnen (Land-)Kreisen und kreisfreien Städten unterschiedliche Entwicklungen: Das Durchschnittsalter stieg im Landkreis Wittmund (Niedersachsen) mit 2,2 Jahren (2011: 44,3 Jahre; 2020: 46,5 Jahre) deutschlandweit am stärksten an. In der Stadt Leipzig (Sachsen) verringerte sich das Durchschnittsalter bundesweit am stärksten (−1,5 Jahre auf 42,3 Jahre).

(91 / 22) Düsseldorf, den 16. März 2022

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