Neue Modellrechnung: Zahl der Privathaushalte in NRW steigt bis 2045 um 3,0 Prozent

Donnerstag, 25. Juli 2019

Neue Modellrechnung: Zahl der Privathaushalte in NRW steigt bis 2045 um 3,0 Prozent

Einer aktuellen Modellrechnung zufolge wird die Zahl der Privathaushalte in Nordrhein-Westfalen von 8,93 Millionen im Jahr 2018 bis 2045 um 3,0 Prozent auf 9,19 Millionen zunehmen, danach aber bis 2060 auf 8,97 Millionen zurückgehen und damit etwa wieder auf dem derzeitigen Stand liegen.

Düsseldorf (IT.NRW). Einer aktuellen Modellrechnung zufolge wird die Zahl der Privathaushalte in Nordrhein-Westfalen von 8,93 Millionen im Jahr 2018 bis 2045 um 3,0 Prozent auf 9,19 Millionen zunehmen, danach aber bis 2060 auf 8,97 Millionen zurückgehen und damit etwa wieder auf dem derzeitigen Stand liegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, wird diese Entwicklung insbesondere Ein- und Zweipersonenhaushalte betreffen. Für Haushalte mit drei oder mehr Personen wird bis 2060 ein Rückgang erwartet.

Regionalisierte Ergebnisse, die die Statistiker in der Studie bis zum Jahr 2040 berechnet haben, ergeben für 28 der 53 kreisfreien Städte und Kreise im Land eine höhere Zahl von Privathaushalten als zurzeit. In Köln liegt der Zuwachs mit 15,4 Prozent am höchsten, gefolgt von Düsseldorf (+12,7 Prozent) und Bonn (+12,6 Prozent). In 25 kreisfreien Städten und Kreisen wird die Zahl der Haushalte sinken; die höchsten Rückgänge wurden von den Statistikern für den Märkischen Kreis (−9,9 Prozent), den Hochsauerlandkreis (−7,2 Prozent) und den Kreis Höxter (−6,6  Prozent) ermittelt.

Bei der Betrachtung der Entwicklung nach Haushaltsgrößen zeichnet sich in 41 kreisfreien Städten und Kreisen ein Anstieg der Zahl der Einpersonenhaushalte ab. In 33 Regionaleinheiten wird auch die Zahl der Zweipersonenhaushalte steigen. Haushalte mit drei Personen wird es in 46 und Haushalte mit vier und mehr Personen in 39 kreisfreien Städten und Kreisen Nordrhein-Westfalens weniger geben als zurzeit.

Die Modellrechnung zur künftigen Entwicklung der Zahl der Privathaushalte ist eine Anschlussrechnung an die Bevölkerungsvorausberechnung in den kreisfreien Städten und Kreisen Nordrhein-Westfalens 2018 bis 2040/2060. Zentrale Ergebnisse der Modellrechnung hat IT.NRW in einem „Statistik kompakt“ veröffentlicht. Außerdem stehen für alle kreisfreien Städte und Kreise Nordrhein-Westfalens entsprechende Ergebnisse unter zur Verfügung. (IT.NRW)

(196 / 19) Düsseldorf, den 25. Juli 2019

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