Niederlande bleiben wichtigster Handelspartner der NRW-Wirtschaft

Freitag, 9. September 2016

Niederlande bleiben wichtigster Handelspartner der NRW-Wirtschaft

Im ersten Halbjahr 2016 exportierte die nordrhein-westfälische Wirtschaft Waren im Wert von 9,2 Milliarden Euro in die Niederlande.

Düsseldorf (IT.NRW). Im ersten Halbjahr 2016 exportierte die nordrhein-westfälische Wirtschaft Waren im Wert von 9,2 Milliarden Euro in die Niederlande. Das waren 0,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, bleiben die Niederlande damit weiterhin das wichtigste Abnehmerland NRWs; Hauptausfuhrgüter waren chemische Erzeugnisse (1,6 Milliarden Euro). Auf den weiteren Plätzen folgten Frankreich (7,8 Mrd. Euro; -2,4 Prozent) und das Vereinigte Königreich (6,8 Mrd. Euro; -1,2 Prozent). Alle EU-Länder zusammen nahmen Waren im Wert von 59,8 Milliarden Euro ab; das waren nahezu zwei Drittel der gesamten NRW-Exporte (90,1 Mrd. Euro).

  • Tabellarische Daten der Grafik
Die zehn wichtigsten Abnehmer– und Einfuhrländer NRWs im ersten Halbjahr 2016
Abnehmerland Ausfuhr in Milliarden Euro Herkunftsland Einfuhr in Milliarden Euro
Niederlande 9,2 Niederlande 15,6
Frankreich 7,8 Volksrepublik China 12,0
Verein. Königreich 6,8 Frankreich 6,7
USA 5,8 Belgien 5,7
Belgien 5,2 Italien 4,9
Italien 4,9 Verein. Königreich 4,6
Volksrep. China 4,7 USA 4,5
Polen 4,5 Polen 4,4
Österreich 4,1 Spanien 3,8
Spanien 3,2 Schweiz 3,6

Auch bei den Importen führten von Januar bis Juni 2016 die Niederlande die Rangliste der wichtigsten Lieferländer Nordrhein-Westfalens an: NRW bezog von dort Waren im Wert von 15,6 Milliarden Euro (-17,4 Prozent); Haupteinfuhrgüter waren Erdöl und Erdgas (3,2 Milliarden Euro). Auf den weiteren Plätzen rangierten die Volksrepublik China (12,0 Mrd. Euro; -0,5 Prozent), Frankreich (6,7 Mrd. Euro; +4,6 Prozent), Belgien (5,7 Mrd. Euro; +0,7 Prozent) und Italien (4,9 Mrd. Euro; +1,3 Prozent). Auch bei den Importen stammten mehr als 60 Prozent aller Einfuhren (101,8 Mrd. Euro) aus EU-Ländern. (IT.NRW)

(237 / 16) Düsseldorf, den 09. September 2016

Footermap Title