Niederlande im Jahr 2017 erneut wichtigster Handelspartner der NRW-Wirtschaft

Donnerstag, 15. März 2018

Niederlande im Jahr 2017 erneut wichtigster Handelspartner der NRW-Wirtschaft

Im Jahr 2017 exportierte die NRW-Wirtschaft Waren im Wert von 20,0 Milliarden Euro in die Niederlande (gegenüber 2016: +8,5 Prozent).

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2017 exportierte die NRW-Wirtschaft Waren im Wert von 20,0 Milliarden Euro in die Niederlande (gegenüber 2016: +8,5 Prozent). Damit bleiben die Niederlande weiterhin das wichtigste Abnehmerland für NRW. Hauptausfuhrgüter waren chemische Erzeugnisse (3,5 Milliarden Euro). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, folgten Frankreich (15,7 Mrd. Euro; +4,1 Prozent) und das Vereinigte Königreich (13,4 Mrd. Euro; +1,6 Prozent) auf den Plätzen zwei und drei. Alle EU-Länder (EU 27) zusammen nahmen Waren im Wert von 65,7 Milliarden Euro ab, das waren nahezu zwei Drittel der gesamten NRW-Exporte.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Die zehn wichtigsten Abnehmer- und Einfuhrländer NRWs 2017
Abnehmerland Ausfuhr in Milliarden Euro Herkunftsland Einfuhr in Milliarden Euro
Niederlande 20,0 Niederlande 37,6
Frankreich 15,7 Volksrepublik China 26,7
Vereinigtes Königreich 13,4 Frankreich 14,3
Vereinigte Staaten 12,3 Belgien 12,6
Belgien 11,3 Italien 10,4
Volksrepublik China 11,2 Vereinigte Staaten 9,8
Italien 10,1 Polen 9,5
Polen 10,0 Vereinigtes Königreich 9,0
Österreich 8,9 Spanien 8,3
Spanien 6,4 Japan 7,3

Auch bei den Importen führten 2017 die Niederlande mit beachtlichem Vorsprung die Rangliste der wichtigsten Lieferländer NRWs an: Von dort bezog NRW Waren im Wert von 37,6 Milliarden Euro (+18,0 Prozent). Haupteinfuhrgüter waren Erdöl und Erdgas (9,6 Milliarden Euro). Auf den weiteren Plätzen rangierten die Volksrepublik China (26,7 Mrd. Euro; +4,9 Prozent), Frankreich (14,3 Mrd. Euro; +10,8 Prozent), Belgien (12,6 Mrd. Euro; +7,9 Prozent) und die Vereinigten Staaten (9,8 Mrd. Euro; +13,3 Prozent). Auch bei den Importen kamen knapp unter sechzig Prozent aller Einfuhren aus EU-Ländern. (IT.NRW)

(068 / 18) Düsseldorf, den 15. März 2018

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