Niederlande immer noch wichtigster Handelspartner der NRW-Wirtschaft

Dienstag, 5. September 2017

Niederlande immer noch wichtigster Handelspartner der NRW-Wirtschaft

Im ersten Halbjahr 2017 wurden Waren im Wert von 10,2 Milliarden Euro in die Niederlande exportiert.

Düsseldorf (IT.NRW). Im ersten Halbjahr 2017 wurden Waren im Wert von 10,2 Milliarden Euro in die Niederlande exportiert. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 12,2 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2016. Damit bleiben die Niederlande weiterhin das wichtigste Abnehmerland der NRW-Wirtschaft; Hauptausfuhrgüter waren chemische Erzeugnisse (1,8 Milliarden Euro). Es folgten Frankreich (8,0 Mrd. Euro; +2,5 Prozent) und das Vereinigte Königreich (6,8 Mrd. Euro; −1,1 Prozent) auf den Plätzen zwei und drei. Alle EU-Länder (EU 27) zusammen nahmen Waren im Wert von 66,1 Milliarden Euro ab, das waren nahezu zwei Drittel der gesamten NRW-Exporte.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Die zehn wichtigsten Abnehmer– und Einfuhrländer NRWs im ersten Halbjahr 2017
Abnehmerland Ausfuhr in Milliarden Euro Herkunftsland Einfuhr in Milliarden Euro
Spanien 3,3 Japan 3,7
Österreich 4,4 Spanien 4,2
Polen 4,9 Vereinigtes
Königreich
4,5
Italien 5,1 Polen 4,6
Volksrepublik China 5,3 Italien 5,1
Belgien 5,7 Vereinigte Staaten 5,2
Vereinigte Staaten 6,1 Belgien 6,5
Vereinigtes Königreich 6,8 Frankreich 7,0
Frankreich 8,0 Volksrepublik China 12,5
Niederlande 10,2 Niederlande 18,2

Auch bei den Importen führten in den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 die Niederlande mit beachtlichem Vorsprung die Rangliste der wichtigsten Lieferländer NRWs an: Von dort bezog die NRW-Wirtschaft Waren im Wert von 18,2 Milliarden Euro (+18,1 Prozent). Haupteinfuhrgüter waren Erdöl und Erdgas (4,7 Mrd. Euro). Auf den weiteren Plätzen rangierten die Volksrepublik China (12,5 Mrd. Euro; +3,4 Prozent), Frankreich (7,0 Mrd. Euro; +6,2 Prozent), Belgien (6,5 Mrd. Euro; +12,7 Prozent) und die Vereinigten Staaten (5,2 Mrd. Euro; +17,7 Prozent). Bei den Importen kamen nahezu 60,0 Prozent aller Einfuhren aus EU-Ländern. (IT.NRW)

(245 / 17) Düsseldorf, den 05. September 2017

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