Niederlande waren auch im ersten Halbjahr 2018 der wichtigste Handelspartner der NRW-Wirtschaft

Freitag, 14. September 2018

Niederlande waren auch im ersten Halbjahr 2018 der wichtigste Handelspartner der NRW-Wirtschaft

Im ersten Halbjahr 2018 wurden aus Nordrhein-Westfalen in die Niederlande Waren im Wert von 10,5 Milliarden Euro exportiert. Das waren 3,4 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2017.

Düsseldorf (IT.NRW). Im ersten Halbjahr 2018 wurden aus Nordrhein-Westfalen in die Niederlande Waren im Wert von 10,5 Milliarden Euro exportiert. Das waren 3,4 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2017. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, bleiben die Niederlande damit weiterhin das wichtigste Abnehmerland der NRW-Wirtschaft. Hauptausfuhrgüter waren chemische Erzeugnisse (1,8 Milliarden Euro). Auf den Plätzen zwei und drei folgten Frankreich (8,3 Mrd. Euro; +4,3 Prozent) und die Vereinigten Staaten (6,4 Mrd. Euro; +6,3 Prozent). Alle EU-Länder (EU 27) zusammen nahmen Waren im Wert von 66,0 Milliarden Euro ab, das waren nahezu zwei Drittel der gesamten NRW-Exporte.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Die zehn wichtigsten Abnehmer- und Einfuhrländer NRWs
im ersten Halbjahr 2018
Abnehmerland Ausfuhr
in Mrd. €
Herkunftsland Einfuhr
in Mrd. €
Spanien 3,5 Schweiz 3,8
Österreich 4,7 Vereinigtes Königreich 4,2
Polen 5,2 USA 5,0
Italien 5,5 Spanien 5,0
Belgien 5,8 Polen 5,0
Volksrepublik China 5,9 Italien 5,5
Vereinigtes Königreich 6,4 Belgien 6,6
USA 6,4 Frankreich 7,7
Frankreich 8,3 Volksrepublik China 13,1
Niederlande 10,5 Niederlande 21,5

Auch bei den Importen führten von Januar bis Juni 2018 die Niederlande mit beachtlichem Vorsprung die Rangliste der wichtigsten Lieferländer NRWs an: Von dort wurden Waren im Wert von 21,5 Milliarden Euro (+15,9 Prozent) bezogen. Haupteinfuhrgüter waren Erdöl und Erdgas (6,6 Milliarden Euro). Auf den weiteren Plätzen rangieren die Volksrepublik China (13,1 Mrd. Euro; +4,2 Prozent), Frankreich (7,7 Mrd. Euro; +9,5 Prozent), Belgien (6,6 Mrd. Euro; +1,7 Prozent) und Italien (5,5 Mrd. Euro; +6,8 Prozent). Auch bei den Importen machte der Anteil der EU-Länder knapp über sechzig Prozent aller Einfuhren aus. (IT.NRW)

(268 / 18) Düsseldorf, den 14. September 2018

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