Niederlande weiterhin wichtigster Handelspartner der NRW-Wirtschaft

Mittwoch, 15. März 2017

Niederlande weiterhin wichtigster Handelspartner der NRW-Wirtschaft

Im Jahr 2016 exportierte die nordrhein-westfälische Wirtschaft Waren im Wert von über 18,6 Milliarden Euro in die Niederlande.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2016 exportierte die nordrhein-westfälische Wirtschaft Waren im Wert von über 18,6 Milliarden Euro in die Niederlande (+2,3 Prozent gegenüber 2015). Damit bleiben die Niederlande das wichtigste Abnehmerland NRWs; Hauptausfuhrgüter waren chemische Erzeugnisse (3,2 Milliarden Euro). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, folgten Frankreich (15,2 Mrd. Euro; −1,8 Prozent) und das Vereinigte Königreich (13,2 Mrd. Euro; −5,3 Prozent) auf den Plätzen zwei und drei. Alle EU-Länder (EU 28) zusammen nahmen im Jahr 2016 Waren im Wert von 118,4 Milliarden Euro ab; das waren nahezu zwei Drittel des gesamten NRW-Exportwertes

  • Tabellarische Daten der Grafik
Die zehn wichtigsten Abnehmer– und Einfuhrländer NRWs 2016
Abnehmerland Ausfuhr in Milliarden Euro Herkunftsland Einfuhr in Milliarden Euro
Niederlande 18,6 Niederlande 32,1
Frankreich 15,2 Volksrepublik China 25,3
Vereinigtes Königreich 13,2 Frankreich 13,0
Vereinigte Staaten 11,5 Belgien 11,7
Belgien 10,4 Italien 9,9
Volksrepublik China 9,8 Vereinigtes Königreich 9,1
Italien 9,5 Polen 8,8
Polen 9,2 Vereinigte Staaten 8,6
Österreich 8,4 Spanien 7,4
Spanien 6,1 Schweiz 7,2

Auch bei den Importen führten im vergangenem Jahr die Niederlande die Rangliste der wichtigsten Lieferländer Nordrhein-Westfalens an: Von dort bezog NRW Waren im Wert von 32,1 Milliarden Euro (−12,9 Prozent). Haupteinfuhrgüter waren Erdöl und Erdgas (7,2 Milliarden Euro). Auf den weiteren Plätzen rangierten die Volksrepublik China (25,3 Mrd. Euro; −0,7 Prozent), Frankreich (13,0 Mrd. Euro; +2,9 Prozent), Belgien (11,7 Mrd. Euro; +3,0 Prozent) und Italien (9,9 Mrd. Euro; +1,7 Prozent). Bei den Importen kamen Waren im Wert von 123,3 Milliarden Euro aus EU-Ländern, das entspricht einem Anteil von 59,6 Prozent. (IT.NRW)

(062 / 17) Düsseldorf, den 15. März 2017

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