NRW: 1 682 Menschen starben im Februar 2021 an COVID-19

Freitag, 4. Februar 2022

NRW: 1 682 Menschen starben im Februar 2021 an COVID-19

Mit 1 682 lag die Zahl der COVID-19-Toten im Februar 2021 um 50,3 Prozent unter der des Vormonats. Weitere 502 Personen verstarben laut Todesbescheinigung mit COVID-19 als Begleiterkrankung.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Februar 2021 starben in Nordrhein-Westfalen 1 682 Menschen an COVID-19. Bislang liegen allerdings erst für 95,9 Prozent aller für Februar 2021 gemeldeten Sterbefälle die vorläufigen Ergebnisse der Todesursachenstatistik für NRW vor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 9,9 Prozent aller im Februar Gestorbenen. Damit lag die Zahl der COVID-19-Toten im Februar 2021 um 50,3 Prozent unter der für den Vormonat Januar 2021 (3 381) ermittelten Zahl. Weitere 502 Personen starben laut Todesbescheinigung mit COVID-19 als Begleiterkrankung; ursächlich für den Tod war hier aber eine andere Todesursache.

  • Tabellarische Daten der Grafik
An COVID-19 Gestorbene in Nordrhein-Westfalen
Monat endgültige Ergebnisse
(nach Sterbemonat)
vorläufige Ergebnisse
(nach Berichtsmonat)
Januar 2020  
Februar 2020  
März 2020 164  
April 2020 1 046  
Mai 2020 290  
Juni 2020 82  
Juli 2020 52  
August 2020 74  
September 2020 72  
Oktober 2020 336  
November 2020 1 648  
Dezember 2020 3 531  
Januar 2021 3 381
Februar 2021 1 682
… = Angabe fällt später an

Im Jahr 2020 sind nach endgültigen Ergebnissen 7 295 Menschen ursächlich an COVID-19 gestorben. Für den Zeitraum von Januar bis Februar 2021 wurden nach vorläufigen Ergebnissen 5 063 Sterbefälle durch COVID-19 ermittelt.

COVID-19 als Begleiterkankung wurde 2020 bei 1 741 Sterbefällen festgestellt. Für den Zeitraum von Januar bis Februar 2021 war bei 1 259 Todesfällen COVID-19 als Begleiterkrankung angegeben.

Häufigste Todesursache in Nordrhein-Westfalen waren auch im Februar 2021 mit 29,9 Prozent aller Gestorbenen (5 064 Personen) die Krankheiten des Kreislaufsystems. Zweithäufigste Todesursache waren bösartigen Neubildungen (3 733; 22,0 Prozent) gefolgt von Krankheiten des Atmungssystems (2 612; 15,4 Prozent; inkl. COVID-19).

  • Tabellarische Daten der Grafik
Gestorbene in Nordrhein-Westfalen nach ausgewählten Todesursachen*)
Monat psychische
und
Verhaltens-
störungen
Krankheiten des
Atmungssystems
bösartige
Neubildungen
sonstige
Krankheiten
COVID-19 Krankheiten des
Kreislaufsystems
Gestorbene
insgesamt
Januar 2020 1 190 1 373 4 448 5 602 5 755 18 368
Februar 2020 1 086 1 523 4 389 5 120 5 419 17 537
März 2020 1 321 1 812 4 500 5 616 164 5 998 19 411
April 2020 1 187 1 216 4 142 5 197 1 046 5 353 18 141
Mai 2020 1 073 991 4 167 5 057 290 5 015 16 593
Juni 2020 1 048 941 4 158 4 858 82 4 896 15 983
Juli 2020 1 124 922 4 339 4 858 52 4 799 16 094
August 2020 1 429 1 120 4 368 5 661 74 5 385 18 037
September 2020 1 115 947 4 297 4 859 72 4 893 16 183
Oktober 2020 1 099 1 050 4 556 5 165 336 5 256 17 462
November 2020 1 112 1 037 4 190 5 308 1 648 5 313 18 608
Dezember 2020 1 253 1 097 4 363 5 780 3 531 5 872 21 896
Januar 2021 1 245 1 070 4 225 5 352 3 381 5 810 21 083
Februar 2021 1 015 930 3 733 4 513 1 682 5 064 16 937
*) Jan. bis Dez. 2020: endgültige Ergebnisse (nach Sterbemonat) – ab Januar 2021: vorläufige Ergebnisse (nach Berichtsmonat)

Die Statistiker weisen darauf hin, dass die vorläufigen Ergebnisse für den Februar 2021 den Bearbeitungsstand zum monatlichen Stichtag abbilden, der fortlaufend vervollständigt wird. Diese orientieren sich am Berichtsmonat, dessen Ergebnisse geringfügig von den Todesfallzahlen abweichen können, die dem tatsächlichen Sterbemonat zugeordnet wurden.

Für den Zeitraum von Januar bis Februar 2021 liegen für 97,2 Prozent der gemeldeten Sterbefälle die vorläufigen Ergebnisse der Todesursachenstatistik vor. Die Zuordnung der Todesursachen in der vorliegenden Statistik basiert auf den Angaben der den Tod bescheinigenden Ärzte in den ausgestellten Todesbescheinigungen. In der Gruppe der COVID-19-Sterbefälle sind auch Fälle enthalten, bei denen laut der Angaben auf der Todesbescheinigung nicht klar ersichtlich war, ob das Virus durch einen Labortest nachgewiesen oder die COVID-19-Infektion lediglich auf Verdacht dort vermerkt wurde. (IT.NRW)

(37 / 22) Düsseldorf, den 4. Februar 2022

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