NRW: 11 400 Schüler gingen 2019 ohne Hauptschulabschluss ab

Mittwoch, 15. April 2020

NRW: 11 400 Schüler gingen 2019 ohne Hauptschulabschluss ab

Im Sommer 2019 gingen in Nordrhein-Westfalen 11 420 Schülerinnen und Schüler ohne Hauptschulabschluss von einer allgemeinbildenden Schule ab.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Sommer 2019 gingen in Nordrhein-Westfalen 11 420 Schülerinnen und Schüler ohne Hauptschulabschluss von einer allgemeinbildenden Schule ab. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 0,9 Prozent weniger als 2018 (damals: 11 522). Der Anteil der Schüler ohne Hauptschulabschluss an allen Schulabgängern lag 2019 bei 6,0 Prozent: Bei Schülerinnen betrug dieser Anteil 4,7 Prozent, bei Jungen 7,3 Prozent und bei ausländischen Schülerinnen und Schülern 15,9 Prozent.

Schulabgänger von allgemeinbildenden Schulen in NRW
Geschlecht insgesamt darunter Abgänger
ohne Hauptschulabschluss
zusammen davon
ohne jeglichen Abschluss mit Abschluss im
sonderpädagogischen Förderschwerpunkt
Lernen geistige Entwicklung
Sommer 2018
  weiblich 2 526 4 420 2 110 1 460 850
  männlich 6 672 7 102 3 429 2 259 1 414
Zusammen 189 198 11 522 5 539 3 719 2 264
Sommer 2019
  weiblich 92 810 4 400 1 975 1 510 915
  männlich 96 345 7 025 3 295 2 405 1 325
Zusammen 189 155 11 420 5 270 3 915 2 235

Mehr als die Hälfte (6 150) der 11 420 Abgänger ohne Hauptschulabschluss erreichte 2019 einen Abschluss im Rahmen sonderpädagogischer Förderung; dort kann je nach Förderschwerpunkt kein Hauptschulabschluss erworben werden. 2 235 dieser Jugendlichen erzielten hier einen Abschluss im sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung” und 3 915 im Förderschwerpunkt „Lernen”. Darüber hinaus verließen 5 270 junge Menschen die Schule ohne jeglichen Abschluss, das waren 2,8 Prozent aller Schulabgänger. Bei Schülerinnen betrug dieser Anteil 2,1 Prozent, bei Jungen 3,4 Prozent und bei ausländischen Kindern 10,9 Prozent.

Die Statistiker weisen darauf hin, dass ab diesem Schuljahr Schüler- und Lehrerzahlen aus Datenschutzgründen auf ein Vielfaches von fünf gerundet werden. Hierdurch besteht keine Additivität. (IT.NRW)

(88 / 20) Düsseldorf, den 15. April 2020

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