NRW: 14,6 Prozent weniger Empfänger von Asylbewerberleistungen

Donnerstag, 29. Juni 2017

NRW: 14,6 Prozent weniger Empfänger von Asylbewerberleistungen

Ende 2016 erhielten in Nordrhein-Westfalen 191 316 Personen Leistungen zur Deckung des täglichen Bedarfs (sog. Regelleistungen) nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG).

Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2016 erhielten in Nordrhein-Westfalen 191 316 PersonenLeistungen zur Deckung des täglichen Bedarfs (sog. Regelleistungen) nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren das 32 792 Personen oder 14,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Die meisten Regelleistungsempfänger/-innen in NRW stammten 2016 aus Asien (62,7 Prozent). Mit 35 058 Personen bildeten Syrer dabei die größte Gruppe; ihr Anteil an allen Empfängern war mit 18,3 Prozent geringer als 2015 (25,9 Prozent). Auch der Anteil der Europäer (nicht EU) war 2016 mit 13,5 Prozent (25 884) niedriger als 2015 (29,3 Prozent). Personen mit albanischer Staatsangehörigkeit waren in dieser Gruppe am häufigsten vertreten (10 353).

66,9 Prozent der Regelleistungsempfänger waren im Alter von 18 bis 64 Jahren, bei 32,4 Prozent handelte es sich um Kinder und Jugendliche (ohne unbegleitet eingereiste Minderjährige aus dem Ausland). Wie in den Jahren zuvor bezogen überwiegend Männer Regelleistungen (64,7 Prozent aller Empfänger).

Die Empfänger verteilten sich auf insgesamt 117 592 Haushalte; 59 169 Haushalte (51,6 Prozent) waren in Gemeinschaftsunterkünften, 30 938 (26,3 Prozent) dezentral (d. h. Unterbringung erfolgt in angemieteten Wohnungen) und 27 485 (23,4 Prozent) in Aufnahmeeinrichtungen untergebracht.

(173 / 17) Düsseldorf, den 29. Juni 2017

Footermap Title