NRW: 18,6 Prozent weniger Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude genehmigt

Montag, 27. November 2017

NRW: 18,6 Prozent weniger Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude genehmigt

Von Januar bis September 2017 genehmigten die nordrhein-westfälischen Bauämter insgesamt 2 290 neue Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude.

Düsseldorf (IT.NRW). Von Januar bis September 2017 genehmigten die nordrhein-westfälischen Bauämter insgesamt 2 290 neue Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren das 18,6 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Gegenüber den entsprechenden Vergleichszeiträumen 2015 (2 354; −2,7 Prozent) und 2014 (2 390; −4,2 Prozent), waren die Rückgänge moderater.

Bei den genehmigten Bauvorhaben handelte es sich um 728 Handels- und Lagergebäude (−13,8 Prozent), 432 landwirtschaftliche Betriebsgebäude (−24,3 Prozent), 363 Fabrik- und Werkstattgebäude (−32,1 Prozent), 246 Büro- und Verwaltungsgebäude (−11,8 Prozent) und 521 sonstige Gebäude (−10,5 Prozent).

Der Rückgang der Baugenehmigungen für Nichtwohngebäude spiegelte sich in allen Bauherrengruppen wider. Im Vergleich zu den ersten neun Monaten des Jahres 2016 verzeichneten die privaten Haushalte mit 29,5 Prozent den höchsten Rückgang. Die genehmigten Bauvorhaben verringerten sich bei Unternehmen um 16,9 Prozent und bei öffentlichen Bauherren (einschließlich Organisationen ohne Erwerbszweck) um 13,5 Prozent.

Aufgrund der geringeren Zahl von Bauvorhaben war auch der Rauminhalt der neuen sog. Nichtwohngebäude mit 25,8 Millionen Kubikmetern um 12,3 Prozent niedriger als von Januar bis September 2016. Die höchsten Rückgänge beim umbauten Raum verzeichneten die Statistiker bei Anstaltsgebäuden (0,9 Millionen Kubikmeter, -24,0 Prozent) und bei landwirtschaftlichen Betriebsgebäuden (2,5 Millionen Kubikmeter, -23,7 Prozent). (IT.NRW)

(324 / 17) Düsseldorf, den 27. November 2017

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