NRW: 2012 wurden 7,3 Prozent mehr Gebäude abgerissen oder umgebaut

Freitag, 21. Juni 2013

NRW: 2012 wurden 7,3 Prozent mehr Gebäude abgerissen oder umgebaut

Im Jahr 2012 wurden von den nordrhein-westfälischen Bauämtern 3 953 Gebäude als sog. Bauabgang (z. B. Abriss oder Umnutzung von Gebäuden) gemeldet, das waren 7,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor (2011: 3 683 Gebäude).

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2012 wurden von den nordrhein-westfälischen Bauämtern 3 935 Gebäude als sog. Bauabgang (z. B. Abriss oder Umnutzung von Gebäuden) gemeldet, das waren 7,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor (2011: 3 683 Gebäude). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, handelte es sich im Jahr 2012 in der Mehrzahl der Fälle um ältere Gebäude, die zwischen 1949 und 1962 errichtet wurden (1 319 Gebäude bzw. 33,4 Prozent aller Bauabgänge). Bei mehr als der Hälfte der Bauabgänge (57,3 Prozent) war der Grund für den Abriss bzw. den Umbau die Errichtung eines neuen Gebäudes. Außergewöhnliche Ereignisse (wie z. B. Brandschäden) waren eher selten Ursache für den Abriss eines Hauses (50 Gebäude oder 1,3 Prozent).

Fast alle Bauabgänge (93,8 Prozent) beziehen sich auf Abrisse oder Umnutzungen ganzer Gebäude. In der Statistik der Bauabgänge werden neben Abbrüchen von Gebäuden oder der Zusammenlegung von Wohnungen (z. B. wenn ein Gebäude komplett abgerissen, durch ein neues ersetzt oder umgebaut wird) auch genehmigungspflichtige Nutzungsänderungen (von Wohnen zu Gewerbe und umgekehrt) berücksichtigt. Außerdem fließen schadensbedingte Abgänge (etwa bei Brand, Überschwemmung, Einsturz) sowie bauaufsichtliche Maßnahmen wie Schließungen wegen Einsturzgefahr in die Statistik ein. (IT.NRW)

(141 / 13) Düsseldorf, den 21. Juni 2013

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