NRW: 2014 standen 52 774 nach allgemeinem sowie nach Jugendstrafrecht Verurteilte unter Bewährungsaufsicht

Donnerstag, 21. Mai 2015

NRW: 2014 standen 52 774 nach allgemeinem sowie nach Jugendstrafrecht Verurteilte unter Bewährungsaufsicht

Ende 2014 standen in Nordrhein-Westfalen insgesamt 45 167 nach allgemeinem Strafrecht Verurteilte unter einer hauptamtlichen Bewährungsaufsicht.

Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2014 standen in Nordrhein-Westfalen insgesamt 45 167 nach allgemeinem Strafrecht Verurteilte unter einer hauptamtlichen Bewährungsaufsicht. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 2,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (2013: 46 410 Personen). Die Zahl der Unterstellungen der nach Jugendstrafrecht Verurteilten mit Bewährung verringerte sich um 7,1 Prozent auf 7 607 Fälle (2013: 8 191).

  • Tabellarische Daten der Grafik
Unter Bewährungsaufsicht gestellte Verurteilte in Nordrhein-Westfalen von 2005 bis 2014
Jahr Verurteilungen in Nordrhein-Westfalen
davon nach
Jugendstrafrecht allgemeinem Strafrecht
2005  45 028    10 801  
2006  46 379    10 901  
2007  48 570    11 381  
2008  49 186    11 141  
2009  46 767    10 090  
2010  46 937    9 706  
2011  46 905    8 963  
2012  47 045    8 681  
2013  46 410    8 191  
2014  45 167    7 607  

Von allen 52 774 zur Bewährung ausgesetzten Verurteilungen wurden 13 514 (25,6 Prozent) aufgrund von Diebstahls- und Unterschlagungsdelikten (§§ 242 bis 248c StGB) angeordnet. In 10 810 Fällen (20,5 Prozent) handelte es sich um „andere Vermögens-, Eigentums- und Urkundendelikte” (§§ 257 bis 305a StGB).

Eine Strafaussetzung zur Bewährung kommt in Betracht, wenn zu erwarten ist, dass dem Angeklagten bereits die Verurteilung als Warnung dient und er nicht mehr straffällig wird. Die Unterstellung unter Bewährungsaufsicht geht bei Erwachsenen zumeist - bei Jugendlichen immer - mit der Strafaussetzung einher. (IT.NRW)

(124 / 15) Düsseldorf, den 21. Mai 2015

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