NRW: 2014 starben 2,6 Prozent mehr Menschen infolge von Lungen- und Bronchialkrebs als ein Jahr zuvor

Mittwoch, 30. Dezember 2015

NRW: 2014 starben 2,6 Prozent mehr Menschen infolge von Lungen- und Bronchialkrebs als ein Jahr zuvor

2014 starben in Nordrhein-Westfalen insgesamt 11 977 Personen an Lungen- und Bronchialkrebs; das waren 2,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Düsseldorf (IT.NRW). 2014 starben in Nordrhein-Westfalen insgesamt 11 977 Personen an Lungen- und Bronchialkrebs; das waren 2,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (2013: 11 676). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich des Weltnichtrauchertages (31. Mai 2016) mitteilt, war diese Todesursache mit einem Anteil von 6,2 Prozent an allen Sterbefällen nach der Herzinsuffizienz (6,9 Prozent) die zweithäufigste Todesursache im Land. Das durchschnittliche Lebensalter der an Lungen- und Bronchialkrebs Verstorbenen war mit 71 Jahren um fast sieben Jahre niedriger als das Durchschnittsalter aller Verstorbenen.

  • Tabellarische Daten der Grafik
An den Folgen von bösartigen Neubildungen der Bronchien und Lunge*) Gestorbene in NRW
– Anteile an allen Verstorbenen in Prozent –
Jahr Männer Frauen
*) Diagnose C–34 gemäß der internationalen statistischen Klassifikation von Krankheiten (ICD)
1999 8,4 %  2,6 % 
2000 8,9 %  2,7 % 
2001 8,5 %  2,7 % 
2002 8,4 %  2,8 % 
2003 8,2 %  2,8 % 
2004 8,6 %  3,2 % 
2005 8,4 %  3,3 % 
2006 8,5 %  3,4 % 
2007 8,3 %  3,6 % 
2008 8,6 %  3,7 % 
2009 8,2 %  3,6 % 
2010 8,2 %  3,7 % 
2011 8,5 %  3,9 % 
2012 8,2 %  4,0 % 
2013 7,9 %  4,0 % 
2014 8,2 %  4,3 % 

Wie die Grafik zeigt, entwickelten sich die Anteile der Personen, die infolge von Lungen- und Bronchialkrebs starben, an allen Verstorbenen bei Männern und Frauen in den letzten 15 Jahren unterschiedlich: Während der Anteil bei den Männern von 8,4 Prozent im Jahr 1999 auf 8,2 Prozent im Jahr 2014 zurückging, war bei den Frauen ein Anstieg von 2,6 auf 4,3 Prozent zu verzeichnen.

Laut dem Deutschen Krebsforschungszentrum ist der Konsum von Tabakwaren der bedeutendste Risikofaktor für Krebserkrankungen. In welchem Maße sich dieser Faktor auf die Anzahl der Sterbefälle auswirkt, lässt sich anhand des, der amtlichen Statistik vorliegenden, Datenmaterials nicht beziffern. (IT.NRW)

(135 / 16) Düsseldorf, den 30. Mai 2016

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