NRW: 2020 erzielten die NRW-Landwirte bei der Zuckerrübenernte einen um 5,6 Prozent höheren Hektarertrag als im Vorjahr

Mittwoch, 30. Dezember 2020

NRW: 2020 erzielten die NRW-Landwirte bei der Zuckerrübenernte einen um 5,6 Prozent höheren Hektarertrag als im Vorjahr

Die nordrhein-westfälischen Landwirte erzielten bei der diesjährigen Zuckerrübenernte mit 79,3 Tonnen je Hektar einen um 5,6 Prozent höheren Flächenertrag als im Vorjahr.

Düsseldorf (IT.NRW). Die nordrhein-westfälischen Landwirte erzielten bei der diesjährigen Zuckerrübenernte mit 79,3 Tonnen je Hektar einen um 5,6 Prozent höheren Flächenertrag als im Vorjahr. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand von vorläufigen Ergebnissen der „Ernte- und Betriebsberichterstattung” mitteilt, liegt der Ertrag aber um 10,5 Prozent unter dem Rekordergebnis des Jahres 2017 (damals: 88,7 Tonnen je Hektar).

Die in Nordrhein-Westfalen geerntete Menge an Zuckerrüben lag mit 4,18 Millionen Tonnen um 6,0 Prozent unter der Erntemenge des Vorjahres. Die Anbaufläche für Zuckerrüben war mit 52 700 Hektar um 11,0 Prozent niedriger als 2019.

Zuckerrübenernte*) in NRW im Jahr 2020
Landesteil Anbaufläche
in Hektar
Erntemenge
in Tonnen je Hektar in Tonnen
*) vorläufige Ergebnisse der Ernte- und Betriebsberichterstattung – 1) Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln – 2) Regierungsbezirke Münster, Detmold und Arnsberg
  Nordrhein1) 37 600 77,6 2 917 400
  Westfalen2) 15 100 83,7 1 266 400
Insgesamt 52 700 79,3 4 183 900

Die günstigen Wachstumsbedingungen im Herbst waren ausschlaggebend für den überdurchschnittlichen Hektarertrag in Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr. Die Witterungsverhältnisse in NRW ermöglichten zu Beginn der Vegetation zwar eine termingerechte Aussaat aber für eine optimale Pflanzenentwicklung war es zu trocken. Erst durch einsetzende Niederschläge ab der dritten Septemberdekade kam es zu einem unerwarteten Massezuwachs der Zuckerrüben. Auch der Zuckergehalt konnte sich auf einem erfreulichen Niveau einpendeln. (IT.NRW)

(454 / 20) Düsseldorf, den 30. Dezember 2020

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