NRW 2020: Zahl der Auszubildenden im dualen System um 3,4 Prozent zurückgegangen

Donnerstag, 17. Juni 2021

NRW 2020: Zahl der Auszubildenden im dualen System um 3,4 Prozent zurückgegangen

Im Jahr 2020 befanden sich in Nordrhein-Westfalen insgesamt 289 524 Auszubildende im dualen System.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2020 befanden sich in Nordrhein-Westfalen insgesamt 289 524 Auszubildende im dualen System. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 3,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Zahl der männlichen Auszubildenden ist dabei um 2,7 Prozent zurückgegangen, bei den weiblichen Auszubildenden lag der Rückgang bei 4,8 Prozent. Im Gegensatz dazu war die Zahl der ausländischen Auszubildenden mit 31 683 um 0,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Auszubildende und neu abgeschlossene Ausbildungsverträge in Nordrhein-Westfalen2)
Geschlecht 2010 2017 2018 2019 2020
Auszubildende (am 31. Dezember)
männlich1) 202 566 188 454 192 336 195 273 190 053
weiblich1) 129 318 109 071 106 896 104 448 99 474
insgesamt 331 884 297 525 299 232 299 721 289 524
Auszubildende mit neu abgeschlossenem Ausbildungsvertrag (im Jahr)
insgesamt 124 224 115 494 117 153 115 671 103 188
 1) ab 2019 einschl. „divers“ und „kein Geschlechtseintrag im Geburtenregister“; 2019 wurden diese Fälle unter „männlich“ gezählt, ab 2020 zufällig verteilt – 2) auf Vielfaches von drei gerundete Ergebnisse

Lediglich im öffentlichen Dienst und in der Landwirtschaft ist die Zahl der Auszubildenden nahezu konstant geblieben. Der Bereich „Sonstige” (Hauswirtschaft) verzeichnete mit 6,1 Prozent den stärksten Rückgang auf 1 056 Azubis. Im größten Ausbildungsbereich „Industrie, Handel u. a.” sank die Zahl der Auszubildenden um 4,7 Prozent auf 166 770. In den Bereichen „Handwerk” und „Freie Berufe”, zu denen u. a. Ärztinnen und Ärzte, Apotheker/-innen und Steuerberater/-innen zählen, verringerte sich die Zahl der Auszubildenden ebenfalls („Handwerk”: −1,5 Prozent auf 78 714, „Freie Berufe”: −2,0 Prozent auf 27 774).

Lediglich im öffentlichen Dienst und in der Landwirtschaft ist die Zahl der Auszubildenden nahezu konstant geblieben. Der Bereich „Sonstige” (Hauswirtschaft) verzeichnete mit 6,1 Prozent den stärksten Rückgang auf 1 056 Azubis. Im größten Ausbildungsbereich „Industrie, Handel u. a.” sank die Zahl der Auszubildenden um 4,7 Prozent auf 166 770. In den Bereichen „Handwerk” und „Freie Berufe”, zu denen u. a. Ärztinnen und Ärzte, Apotheker/-innen und Steuerberater/-innen zählen, verringerte sich die Zahl der Auszubildenden ebenfalls („Handwerk”: −1,5 Prozent auf 78 714, „Freie Berufe”: −2,0 Prozent auf 27 774).

Die Zahl der im Jahr 2020 neu abgeschlossenen und am Jahresende noch bestehenden Ausbildungsverträge ist um 10,8 Prozent auf 103 188 zurückgegangen. Außerdem wurden 31 251 Ausbildungsverträge vorzeitig gelöst (−9,3 Prozent). Von den 95 949 Teilnehmer/-innen an Abschlussprüfungen haben 89,7 Prozent (86 043) ihre Prüfung auch bestanden. Im Jahr 2019 hatte die Erfolgsquote mit 90,4 Prozent auf einem ähnlichen Niveau gelegen. Im Öffentlichen Dienst lag der Anteil der bestandenen Abschlussprüfungen im Jahr 2020 bei 93,4 Prozent. (IT.NRW)

(222 / 21) Düsseldorf, den 17. Juni 2021

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