NRW: 2021 wurden 1,5 Prozent weniger Wohnungen genehmigt als ein Jahr zuvor

Freitag, 29. April 2022

NRW: 2021 wurden 1,5 Prozent weniger Wohnungen genehmigt als ein Jahr zuvor

2021 lag die Baugenehmigungsquote in NRW bei 34,0. Die höchsten Quoten je 10 000 Einwohner wiesen Münster sowie die Kreise Heinsberg und Euskirchen auf.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2021 genehmigten die nordrhein-westfälischen Bauämter 60 911 Wohnungen. Das waren 938 oder 1,5 Prozent weniger als im Jahr 2020. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, verringerte sich die Zahl der genehmigten Wohnungen in neu errichteten Wohngebäuden mit einer Wohnung um 0,9 Prozent auf 12 874. In Zweifamilienhäusern erhöhte sich die Genehmigungszahl um 17,1 Prozent auf 4 548 Wohnungen. Dagegen sank die Zahl der genehmigten Wohnungen in Wohngebäuden mit drei und mehr Wohnungen um 2,4 Prozent auf 33 764. Durch den Bau von Wohnheimen sollen weitere 1 284 Wohnungen entstehen (−46,6 Prozent). Weitere 7 191 Wohnungen (+1,0 Prozent) sollen durch Um- oder Ausbauten an bereits bestehenden Gebäuden errichtet werden. In neuen Nichtwohngebäuden (gemischt genutzte Gebäude, die überwiegend nicht Wohnzwecken dienen) waren weitere 1 250 Wohnungen (+50,1 Prozent) geplant.

Für das Jahr 2021 ermittelten die Statistiker in Nordrhein-Westfalen eine Baugenehmigungsquote (genehmigte Wohnungen je 10 000 Einwohner) von 34,0 genehmigten Wohnungen. Die höchsten Genehmigungsquoten in NRW wiesen Münster (102,1) sowie die Kreise Heinsberg (70,8) und Euskirchen (69,8) auf. Die niedrigsten Quoten ergaben sich für Gelsenkirchen und Wuppertal (jeweils 6,2), Remscheid (9,0) und Hagen (9,7).

IT.NRW als Statistisches Landesamt erhebt und veröffentlicht zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für eine informierte demokratische Gesellschaft leisten. Nur auf Basis aussagekräftiger statistischer Daten können Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft getroffen werden. (IT.NRW)

(165 / 22) Düsseldorf, den 29. April 2022

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