NRW: 2,1 Prozent mehr Todesfälle infolge von Lungen- und Bronchialkrebs im Jahr 2011

Mittwoch, 31. Juli 2013

NRW: 2,1 Prozent mehr Todesfälle infolge von Lungen- und Bronchialkrebs im Jahr 2011

2011 starben in Nordrhein-Westfalen insgesamt 11 545 Personen an Lungen- und Bronchialkrebs; das waren 2,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (2010: 11 308).

Düsseldorf (IT.NRW). 2011 starben in Nordrhein-Westfalen insgesamt 11 545 Personen an Lungen- und Bronchialkrebs; das waren 2,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (2010: 11 308). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, war ein Drittel der infolge einer Lungen- und Bronchialkrebserkrankung Verstorbenen weiblich. Die Zahl der mit dieser Diagnose verstorbenen Frauen stagnierte zwischen 2011 (3 765 Personen) und 2012 (3 863 Personen).

Lungen- und Bronchialkrebserkrankungen waren im Jahr 2011 mit einem Anteil von 6,1 Prozent an allen Sterbefällen die zweithäufigste Todesursache in Nordrhein-Westfalen; häufigste Todesursache waren chronische ischämische Herzkrankheiten mit einem Anteil von 6,3 Prozent. Das durchschnittliche Lebensalter der an Lungen- und Bronchialkrebs Verstorbenen war dabei mit 70 Jahren um sieben Jahre niedriger als das Durchschnittsalter der Verstorbenen insgesamt.

Laut dem Deutschen Krebsforschungszentrum stellt der Zigarettenkonsum heute in den Industrieländern das bedeutendste einzelne Gesundheitsrisiko und die führende Ursache frühzeitiger Sterblichkeit dar. In welchem Maße sich dieser Faktor auf die Anzahl der Sterbefälle auswirkt, lässt sich anhand des Datenmaterials der amtlichen Statistik jedoch nicht beziffern. (IT.NRW)

(186 / 13) Düsseldorf, den 31. Juli 2013

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