NRW: 3,2 Prozent weniger Eheschließungen im Jahr 2021

Dienstag, 7. Juni 2022

NRW: 3,2 Prozent weniger Eheschließungen im Jahr 2021

Von den 76 771 Eheschließungen insgesamt waren 1 997 gleichgeschlechtliche Ehen.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2021 gaben sich in Nordrhein-Westfalen 76 771 Paare das Ja-Wort. Das waren 3,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, wurden 74 774 Ehen zwischen Männern und Frauen und 1 997 Ehen zwischen gleichgeschlechtlichen Partnerinnen und Partnern geschlossen. Dabei handelte es sich in 1 113 Fällen um weibliche und in 884 Fällen um männliche Paare; außerdem sind dabei 206 Umwandlungen eingetragener Lebenspartnerschaften enthalten.

Die Zahl der gemischtgeschlechtlichen Eheschließungen war 3,0 Prozent niedriger als im Jahr 2020 (77 067), die Zahl der gleichgeschlechtlichen Eheschließungen fiel um 11,6 Prozent niedriger aus (2020: 2 258).

Wie üblich liegen die beliebtesten Heiratsmonate im Sommer: Am häufigsten gaben sich die Paare 2021 im August das „Ja-Wort” (9 780 Eheschließungen), gefolgt von den Monaten Juli (9 168) und September (9 011).

  • Tabellarische Daten der Grafik
Eheschließungen in Nordrhein-Westfalen 2021 nach Kalendermonaten
Monat Eheschließungen insgesamt
Januar 2 062
Februar 2 610
März 3 822
April 5 206
Mai 7 298
Juni 7 678
Juli 9 168
August 9 780
September 9 011
Oktober 7 770
November 4 896
Dezember 7 470
Insgesamt 76 771

Bei den gemischtgeschlechtlichen ersten Eheschließungen im Jahr 2021 waren Männer mit durchschnittlich 33,7 Jahren um gut zwei Jahre älter als Frauen (31,4 Jahre). Bei den gleichgeschlechtlichen Eheschließungen lag das Durchschnittsalter der männlichen Ehepaare bei 44,4 Jahren, das der weiblichen Paare bei 39,7 Jahren.

Bei den Eheschließungen zwischen Männern und Frauen im Jahr 2021 war dies für knapp vier Fünftel die erste Ehe. Fast ein Fünftel der eheschließenden Männer und Frauen waren vor ihrer Heirat geschieden oder ihre Lebenspartnerschaft war aufgehoben. Rund ein Prozent der Eheschließenden waren vor der standesamtlichen Trauung verwitwet bzw. die/der vorherige/r Lebenspartner(in) war verstorben.

Bei 83,5 Prozent der Fälle waren beide Eheschließende deutsche Staatsbürger und bei 3,9 Prozent hatten sowohl die Frau als auch der Mann eine andere als die deutsche Staatsbürgerschaft. In 6,5 Prozent der Fälle gaben sich ein deutscher Mann und eine ausländische Frau das „Ja-Wort”, wobei die Kombination deutscher Mann/türkische Frau die häufigste war. Ebenso wählten deutsche Frauen, die einen ausländischen Partner heirateten (insgesamt 6,0 Prozent), am häufigsten einen türkischen Mann. (IT.NRW)

(234 / 22) Düsseldorf, den 7. Juni 2022

Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise als Zeitreihe in der Landesdatenbank NRW

Weitere Ergebnisse zu Eheschließungen in den kreisfreien Städten und Kreisen in der Landesdatenbank NRW

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