NRW: 41 200 Wohnungen mehr als ein Jahr zuvor

Mittwoch, 2. September 2015

NRW: 41 200 Wohnungen mehr als ein Jahr zuvor

Ende 2014 gab es in Nordrhein-Westfalen 8,85 Millionen Wohnungen (einschließlich Wohnungen in Wohnheimen); damit wohnten rein rechnerisch jeweils zwei Personen in einer Wohnung.

Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2014 gab es in Nordrhein-Westfalen 8,85 Millionen Wohnungen (einschließlich Wohnungen in Wohnheimen); damit wohnten rein rechnerisch jeweils zwei Personen in einer Wohnung. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand von Ergebnissen der Fortschreibung des Gebäude- und Wohnungsbestandes mitteilt, war die Zahl der Wohnungen um 0,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor und um 1,6 Prozent höher als Ende 2010.

Im Durchschnitt war jede Wohnung 90,2 Quadratmeter groß und jedem Einwohner NRWs standen durchschnittlich rund 45,5 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung. Nahezu jede achte Wohnung in NRW war eine Ein- oder Zweizimmerwohnung (1 155 537), knapp die Hälfte der Wohnungen (4 400 244) hatten drei oder vier Räume. Über ein Drittel aller Wohnungen (3 296 528) verfügte über fünf oder mehr Räume.

Den stärksten Anstieg der Wohnungszahlen unter den 396 Städten und Gemeinden des Landes gegenüber 2010 ermittelten die Statistiker für die Gemeinden Wassenberg (+7,4 Prozent) im Kreis Heinsberg, Wettringen (+6,9 Prozent) im Kreis Steinfurt und für Südlohn im Kreis Borken sowie Greven im Kreis Steinfurt (jeweils +5,7 Prozent). Rückgänge gab es in Inden (−1,8 Prozent) im Kreis Düren, Altena (−1,2 Prozent) im Märkischen Kreis und in Bergneustadt (−0,4 Prozent) im Oberbergischen Kreis.

Die rein rechnerisch größten Wohnungen in NRW gab es Ende 2014 in Stemwede (129,9 Quadratmeter) im Kreis Minden-Lübbecke, in Heek (127,2 Quadratmeter) im Kreis Borken und in Selfkant (126,6 Quadratmeter) im Kreis Heinsberg. In Gelsenkirchen (74,8 Quadratmeter), Duisburg (75,6 Quadratmeter) und Düsseldorf (75,9 Quadratmeter) waren die Wohnungen im Schnitt am kleinsten.

Wie die Statistiker mitteilen, handelt es sich bei den vorgelegten Daten um Fortschreibungsergebnisse auf Basis der im Rahmen des Zensus 2011 durchgeführten Gebäude- und Wohnungszählung. Die Ergebnisse dieser Zählung wurden auf den Stand vom 31.12.2010 zurückgerechnet und bilden die Berechnungsgrundlage für die neue Fortschreibung, die erstmals wieder aktuelle Betrachtungen des Wohngebäude- und Wohnungsbestands im Zeitvergleich ermöglicht. (IT.NRW)

(220 / 15) Düsseldorf, den 02. September 2015

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