NRW: 415 Milchviehbetriebe gaben von Mai 2015 bis Mai 2016 auf

Dienstag, 28. Juni 2016

NRW: 415 Milchviehbetriebe gaben von Mai 2015 bis Mai 2016 auf

Im Mai 2016 gab es in den nordrhein-westfälischen Betrieben mit Milchviehhaltung 424 132 Milchkühe, das waren 1,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Mai 2016 gab es in den nordrhein-westfälischen Betrieben mit Milchviehhaltung 424 132 Milchkühe, das waren 1,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, verringerte sich die Zahl der Milchkuhhalter im gleichen Zeitraum um 415 bzw. 6,0 Prozent auf 6 468. Rein rechnerisch kommen damit durchschnittlich 66 Kühe auf jeden Milchviehbetrieb; ein Jahr zuvor hatte dieser Wert noch bei 61 gelegen.

Jeweils etwa ein Viertel der Milchkühe Nordrhein-Westfalens wurden im Mai 2016 in den Betrieben der Regierungsbezirke Düsseldorf (110 109) und Münster (102 130) gehalten. Kleve ist der Kreis mit den meisten Milchkühen; dort gab es in 504 Milchviehbetrieben insgesamt 57 267 Tiere. Die meisten Milchkuhbetriebe ermittelten die Statistiker für den Kreis Borken (702 Betriebe mit 43 740 Milchkühen).

Die am weitesten verbreitete Milchkuhrasse in Nordrhein-Westfalen ist die „Holstein-Schwarzbunte”; ihr Anteil am gesamten Milchkuhbestand lag im Mai dieses Jahres bei 70,5 Prozent. Die Rasse „Holstein-Rotbunt” kam auf einen Anteil von 18,2 Prozent, das sog. Fleckvieh auf 3,7 Prozent und Kreuzungskühe aus Milch- und/oder Fleischrinderrassen auf 5,9 Prozent.

Die Gesamtzahl der Rinder in Nordrhein-Westfalen war im Mai 2016 mit 1,45 Millionen um 0,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Rinderhalter verringerte sich dagegen binnen Jahresfrist um 2,0 Prozent auf 17 590.

Die vorliegenden Ergebnisse wurden anhand von Daten des „Herkunftssicherungs- und Informationssystems für Tiere” (HIT) erstellt. Die Rinderbestände werden seit dem Jahr 2008 jeweils zum Stichtag 3. Mai und 3. November statistisch ausgewertet. (IT.NRW)

(164 / 16) Düsseldorf, den 28. Juni 2016

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