NRW: 48 727 Verurteilte standen im Jahr 2016 unter Bewährungsaufsicht

Samstag, 24. Dezember 2016

NRW: 48 727 Verurteilte standen im Jahr 2016 unter Bewährungsaufsicht

Ende 2016 befanden sich in Nordrhein-Westfalen insgesamt 42 294 nach allgemeinem Strafrecht Verurteilte unter einer hauptamtlichen Bewährungsaufsicht.

Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2016 befanden sich in Nordrhein-Westfalen insgesamt 42 294 nach allgemeinem Strafrecht Verurteilte unter einer hauptamtlichen Bewährungsaufsicht. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren das 2,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (2015: 43 508 Personen). Die Zahl der Unterstellungen der nach Jugendstrafrecht Verurteilten mit Bewährung verringerte sich um 8,3 Prozent auf 6 433 Fälle (2015: 7 013).

  • Tabellarische Daten der Grafik
Unter Bewährungsaufsicht gestellte Verurteilte in Nordrhein–Westfalen von 2007 bis 2016
Jahr Verurteilungen in Nordrhein–Westfalen
davon nach
Jugendstrafrecht allgemeinem Strafrecht
2007 48 570 11 381
2008 49 186 11 141
2009 46 767 10 090
2010 46 937 9 706
2011 46 905 8 963
2012 47 045 8 681
2013 46 410 8 191
2014 45 167 7 607
2015 43 508 7 013
2016 42 294 6 433

Von allen 48 727 zur Bewährung ausgesetzten Verurteilungen wurden 12 263 (25,2 Prozent) aufgrund von Diebstahls- und Unterschlagungsdelikten (§§ 242 bis 248c StGB) angeordnet. In 10 376 Fällen (21,3 Prozent) handelte es sich um „andere Vermögens-, Eigentums- und Urkundendelikte” (§§ 257 bis 305a StGB).

Eine Strafaussetzung zur Bewährung kommt in Betracht, wenn zu erwarten ist, dass dem Angeklagten bereits die Verurteilung als Warnung dient und er nicht mehr straffällig wird. Die Unterstellung unter Bewährungsaufsicht geht bei Erwachsenen zumeist - bei Jugendlichen immer - mit der Strafaussetzung einher. (IT.NRW)

(134 / 17) Düsseldorf, den 24. Mai 2017

Link zur vorherigen Pressemitteilung: 133 / 17

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