NRW: 52 Prozent der Erwerbstätigen pendelten 2017 in eine andere Gemeinde

Mittwoch, 14. November 2018

NRW: 52 Prozent der Erwerbstätigen pendelten 2017 in eine andere Gemeinde

4,74 Millionen der 9,08 Millionen Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen pendelten im Jahr 2017 arbeitstäglich über die Grenzen ihres Wohnortes hinweg zur Arbeit.

Düsseldorf (IT.NRW). 4,74 Millionen der 9,08 Millionen Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen pendelten im Jahr 2017 arbeitstäglich über die Grenzen ihres Wohnortes hinweg zur Arbeit. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, pendelten nach Köln (337 359), Düsseldorf (307 437) und Essen (151 509) zusammen täglich mehr als eine Dreiviertelmillion Erwerbstätige. Die Zahl der innergemeindlichen Pendler in NRW betrug 4,43 Millionen.

Von allen 396 Städten und Gemeinden des Landes hatten Holzwickede (85,7 Prozent) und Merzenich (85,0 Prozent) die höchsten, Marsberg (29,9 Prozent) und Schmallenberg (30,1 Prozent) die niedrigsten Einpendlerquoten. Die höchsten Auspendlerquoten verzeichneten Merzenich (85,1 Prozent) und Inden (84,2 Prozent); die niedrigsten Auspendlerquoten gab es in Münster (25,7 Prozent) und Köln (28,0 Prozent).

Die Angaben stammen aus der „Pendlerrechnung NRW 2017”, deren Ergebnisse die Statistiker in der Landesdatenbank unter der Adresse http://url.nrw/LDB-Pendler bereitgestellt haben. Hier können die Pendlerverflechtungen zwischen einzelnen Städten und Gemeinden abgerufen werden. Für jede Gemeinde sind dort auch weitere Daten zu Merkmalen der Pendler abrufbar. Grafisch werden Daten für die Pendlerrechnungen der Jahre 2013 bis 2017 zwischen einzelnen Gemeinden und zum ersten Mal zwischen einzelnen Kreisen kompakt und übersichtlich in der Online-Anwendung „Pendleratlas NRW” (www.pendleratlas.nrw.de) zur Verfügung gestellt. (IT.NRW)

(320 / 18) Düsseldorf, den 14. November 2018

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