NRW: 54 601 Verurteilte standen 2013 unter Bewährungsaufsicht

Donnerstag, 22. Mai 2014

NRW: 54 601 Verurteilte standen 2013 unter Bewährungsaufsicht

Ende 2013 standen in Nordrhein-Westfalen insgesamt 46 410 nach allgemeinem Strafrecht Verurteilte unter einer hauptamtlichen Bewährungsaufsicht.

Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2013 standen in Nordrhein-Westfalen insgesamt 46 410 nach allgemeinem Strafrecht Verurteilte unter einer hauptamtlichen Bewährungsaufsicht. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 1,3 Prozent weniger als 2012 (47 045 Personen). Die Zahl der Unterstellungen der nach Jugendstrafrecht Verurteilten mit Bewährung verringerte sich um 5,6 Prozent auf 8 191 Fälle (2012: 8 681).

  • Tabellarische Daten der Grafik
Unter Bewährungsaufsicht gestellte Verurteilte
in Nordrhein-Westfalen von 2003 bis 2013
Jahr Verurteilungen in Nordrhein-Westfalen
davon nach
Jugendstrafrecht allgemeinem
Strafrecht
2003 10 801 43 629
2004 10 639 43 831
2005 10 801 45 028
2006 10 901 46 379
2007 11 381 48 570
2008 11 141 49 186
2009 10 090 46 767
2010 9 706 46 937
2011 8 963 46 905
2012 8 681 47 045
2013 8 191 46 410

Von allen 54 601 zur Bewährung ausgesetzten Verurteilungen wurden 14 177 (26,0 Prozent) aufgrund von Diebstahls- und Unterschlagungsdelikten (§§ 242 bis 248c StGB) angeordnet. In 10 703 Fällen (19,6 Prozent) handelte es sich um „andere Vermögens-, Eigentums- und Urkundendelikte” (§§ 257 bis 305a StGB).

Eine Strafaussetzung zur Bewährung kommt in Betracht, wenn zu erwarten ist, dass dem Angeklagten bereits die Verurteilung als Warnung dient und er nicht mehr straffällig wird. Die Unterstellung unter Bewährungsaufsicht geht bei Erwachsenen zumeist - bei Jugendlichen immer - mit der Strafaussetzung einher. (IT.NRW)

(135 / 14) Düsseldorf, den 22. Mai 2014

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